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Politik gern – Partei, nein danke

Resse Politik gern – Partei, nein danke

Neun Resser wollen in die Kommunalpolitik - aber ausdrücklich fern von allen Parteien als Wählergemeinschaft. Dazu wollen sie einen Verein gründen und hoffen auf weitere Mitstreiter. Die Gründungsversammlung ist für Donnerstag, 24. September, 19.30 Uhr, im Feuerwehrschulungsraum geplant.

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Sie wollen bei der Kommunalwahl 2016 als Wählergemeinschaft Politik im Rat und im Ortsrat machen: Henning Schwentker (von links), Carsten Grotzke, Robert Mühlbauer, Andreas Ringat, Jörg Woldenga, Gerald Judel und Cord Holger Hecht.

Quelle: Roman Rose

Wedemark. Henning Schwentker, Carsten Grotzke, Robert Mühlbauer, Andreas Ringat, Jörg Woldenga, Gerald Judel, Cord Holger Hecht, Wilhelm Schwentker und Kai Tschentscher sind die bisherigen Akteure der Wählergemeinschaft Wedemark Resse. Sie schreibt sich ohne Bindestrich, um zu zeigen, dass sie mehr für Resse, aber auch die ganze Wedemark erreichen will. Die Wählergemeinschaft gibt es schon seit Anfang des Jahres, nun soll sie in einen Verein münden, um offiziell handlungsfähig zu werden. Das Ziel ist ehrgeizig: „Wir wollen den Ortsbürgermeister in Resse stellen“, sagt Andreas Ringat.

Klar ist auch schon, wer das werden soll: Jörg Woldenga heißt er, ist der amtierende Ortsbürgermeister und parteilos. Letzteres war er nicht immer: Anfang 2015 trat er aus der SPD aus. Zu den Gründen will er nach wie vor öffentlich nichts sagen. Damit ist er gewissermaßen die personifizierte Grundhaltung der Wählergemeinschaft: Politik gern - Partei, nein danke. Die bisherigen Mitstreiter können sich alle eine Kandidatur bei der Kommunalwahl vorstellen. Eine Festlegung gebe es aber noch nicht, um Platz für neue Interessenten zu lassen.

Triebfeder für die Aktiven ist die Lust auf Veränderungen ohne negative Rückschlag-Effekte. „Wir wollen nicht lokal dafür abgestraft werden, wenn die in Berlin Mist machen“, sagt Gerald Judel. Und: „Viele von uns waren schon in Räten und Ortsräten, aber oft haben sie die Parteibremse gespürt. Das wollen wir besser machen und hoffen, dass es viele gibt, die das auch wollen.“ Als Themen stehen Radwege, die Dorfentwicklung, Südlink, Umweltpolitik, Regionalverkehr und die Unterstützung örtlicher Vereine im Fokus.

Erste Resonanz gebe es auch schon, berichtet Woldenga: „Es kommen manche wieder, die sich schon von Politik abgewandt hatten.“ Nicht zuletzt sind weitere Mitglieder neben Woldenga in Resse bereits in Amt und Würden und damit starke Multiplikatoren. So ist Henning Schwentker Ortsbrandmeister, Carsten Grotzke Schützenchef und Andreas Ringat Vorsitzender des SV Resse.

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