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CDU lehnt eine Baumschutzsatzung ab

Wedemark CDU lehnt eine Baumschutzsatzung ab

Gegen eine Baumschutzsatzung für die gesamte Gemeinde spricht sich die CDU aus – und positioniert sich nach Aussage der Landtagsabgeordneten Edita Lorberg klar gegen den rot-grünen Wunsch, eine Baumschutzsatzung zu erarbeiten.

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Keine Baumschutzsatzung - diese Forderung erhebt die CDU und will dazu die Bürger befragen.

Quelle: Symbolbild

Wedemark. Bis dahin, so sehen es die Pläne von SPD und Grünen vor, soll die Gemeinde eine Veränderungssperre erlassen, um schützenswerte Landschaftsbestandteile zu sichern. „Damit werden die Bürger regelrecht entmündigt. Das werden wir nicht hinnehmen“, sagt Gerhard Menke, der für die CDU als Kandidat zur Regionsversammlung bei der Kommunalwahl antritt, und verweist auf den Bundestrend, dass Kommunen bestehende Satzungen wieder aufheben.

Bereits in der Ratssitzung am Montag, 13. Juni, wollen die Christdemokraten einen Antrag einbringen, in dem sie sich für eine Bürgerbefragung einsetzen. Die Wedemärker sollen die Frage beantworten: „Soll die Gemeinde für das gesamte Gemeindegebiet eine sogenannten Baumschutzsatzung erlassen?“ Diese Befragung solle mit der Kommunalwahl durchgeführt werden, um Kosten zu sparen und möglichst viele Einwohner zu erreichen, sagt Rudi Ringe, CDU-Fraktionsvorsitzender im Rat. Er wie die Susanne Brakelmann, Ortsbürgermeisterin in Bissendorf, Achim von Einem, Ortsbürgermeister in Wennebostel, und Daniel Leide, Ortsbürgermeister in Bissendorf-Wietze, begründen ihre Haltung mit steigenden Personalkosten, einer Gängelung der Grundstückseigentümer und dem bisherigen sorgsamen Umgang bei Baumfällungen.

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Von Redakteur Antje Bismark

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