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Politiker drängen auf Linksabbiegespur

Schlage-Ickhorst Politiker drängen auf Linksabbiegespur

Zur Entlastung des Verkehrs auf der Landesstraße 190 an der Kreuzung Schlager Chaussee (K 101) in Richtung Bissendorfer Gewerbegebiet drängen Wedemärker Landes- und Kommunalpolitiker jetzt auf den Ausbau einer Linksabbiegespur.

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Die Langenhagener Straße Richtung Süden an der Einmündung Schlager Chaussee: Vor allem im Berufsverkehr produzieren Linksabbieger Staus.

Quelle: Roman Rose

Wedemark. Zur Spitzenzeit im morgendlichen Berufsverkehr machten bei einem Ortstermin noch im Dunkeln die CDU-Landtagsabgeordnete Editha Lorberg, der CDU-Ratsfraktionsvorsitzende Rudi Ringe und sein FDP-Kollege Erik van der Vorm deutlich, dass dort die Verkehrsführung so nicht bleiben könne. Für die Landtags-FDP will sich auch Stefan Birkner für eine Linksabbiegespur einsetzen. Gemeinsam wollen die beiden Landtagsabgeordneten zu diesem Nadelöhr auf der Landesstraße den niedersächsischen Wirtschaftsminister Olaf Lies anschreiben und für einen Ausbau ins Boot holen.

„Die Kreuzung muss der jetzigen Verkehrssituation angepasst werden“, forderte Lorberg. Ohne Linksabbiegespur gehe es nicht mehr.

Das Verkehrsaufkommen setzt sich zusammen aus immer mehr gewerblichem Verkehr ins Bissendorfer Gewerbegebiet und durchfließendem Verkehr nach Bissendorf und Burgwedel. Verstärkt werden Schwerlaster hinzukommen, so nehmen die Wedemärker Politiker an, sobald das Abbauunternehmen Butenhoff aus Hellendorf seinen geplanten Umzug ins Bissendorfer Gewerbegebiet realisiert.

Lange Rückstaus erleben die Autofahrer an der Ampelkreuzung regelmäßig auch bei zusätzlichen Belastungen der Strecke. „Es muss nur der Bahnübergang in Mellendorf gesperrt sein wie zuletzt bei Bauarbeiten. Das war chaotisch“, sagte Ringe. Es gebe viele Situationen, die den Verkehrsdruck auf der L 190 an der Stelle in Schlage-Ickhorst noch verschlechtern. So wird die Landesstraße auch als offizielle Umleitungsstrecke genutzt, wenn die Autobahn gesperrt ist.

Die Kreuzung gilt als Unfallschwerpunkt. Schon die Unfallkommission der Polizei hatte eine Linksabbiegespur empfohlen. An der Einmündung der Kreisstraße 101 in die Landesstraße 190 kam es nördlich von Schlage-Ickhorst von 2012 bis 2014 zu sechs Unfällen mit Verletzten.

Für einen Ausbau wird Grunderwerb erforderlich sein. Nach unseren Informationen befindet sich eine der erforderlichen Flächen an der L 190 im Eigentum des Landes, eine weitere gehört einem Bissendorfer.

2009 hatte das Land an der L 190 die Kreuzung mit der K 102 in Scherenbostel mit einer Linksabbiegespur ausgebaut. Damals musste das Amt noch einmal um-planen, weil eine dort anliegende Flächeneigentümerin nicht in das Verfahren einbezogen worden war.

Von Ursula Kallenbach

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