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Spürhunde finden vermisste Pflegeheimbewohnerin

Wedemark Spürhunde finden vermisste Pflegeheimbewohnerin

Wegen einer vermissten Pflegeheimbewohnerin hat die Polizei Wedemark in der Nacht zum Freitag die Johanniter-Rettungshundestaffel zur Unterstützung angefordert. Nach mehreren Stunden entdeckte ein Großaufgebot schließlich die völlig durchnässte und unterkühlte Frau. Sie kam in ein Krankenhaus.

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Die Polizei Wedemark hat die Hundestaffel der Johanniter bei der Suche nach einer Vermissten zur Unterstützung gerufen.

Quelle: Symbolbild (Archiv)

Mellendorf. Die Wedemärker Polizei hat am Freitag um 0.26 Uhr die Rettungshundestaffel der Johanniter-Unfall-Hilfe wegen einer vermissten Seniorin angefordert, da der Polizeihubschrauber wegen der Witterung am Boden bleiben musste. Mitarbeiter eines Pflegeheims hatten das Verschwinden der Bewohnerin bemerkt und die Polizei alarmiert. Die 55 Jahre alte Frau gelte als dement und orientierungslos. Zudem sei sie auf einen Rollator angewiesen, teilte Johanniter-Sprecherin Sylke Heun mit.

Daraufhin rückten 24 ehrenamtliche Johanniter mit sechs zertifizierten Rettungshunden daraufhin nach Mellendorf an. Zusammen mit den Besatzungen mehrere Polizeifahrzeuge  wurde bei anhaltendem Nieselregen zunächst Flächen beidseits der Landesstraße 190 zwischen Mellendorf und Hellendorf abgesucht.

Ein Polizist entdeckte zwischenzeitlich auf einem in Richtung Bennemühlen führendem Feldweg die Spuren eines Rollators. Allerdings verlor sich dann die Spur im Bereich der Kreisstraße 104.Während Lutz Fricke als Leiter der Rettunshundestaffel seine Kräfte in den neuen Suchbereich verlegte, hörte er gegen 3 Uhr schwache Laute ganz in seiner Nähe. Nach einigen Rufen fand er die am Boden liegende Vermisste. Sie war bedingt ansprechbar, völlig durchnässt sowie stark unterkühlt und kam nach einer ersten medizinischen Versorgung zur weiteren Behandlung in ein hannoversches Krankenhaus. Gegen 4 Uhr war der Einsatz für den Suchtrupp beendet.

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