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Polizeihundestaffel trainiert im ehemaligen Bauamt

Übungsräume Polizeihundestaffel trainiert im ehemaligen Bauamt

Die Polizeihundestaffel aus Hannover trainiert künftig in der Wedemark: In Mellendorf steht mit dem früheren Bauamt der Gemeinde ein Haus für Übungszwecke zur Verfügung, das für die Ausbildung der Polizeihunde geradezu ideal ist.

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Quelle: Friedrich Bernstorf

Mellendorf. Der Täter wird noch im Haus vermutet. Bevor Polizeibeamte die Räume, die sie nicht kennen, durchsuchen, wird ein ausgebildeter Polizeihund in das Haus geschickt. Er soll den Täter stellen.

„Der Hund minimiert die Gefahr für die Polizisten“, erläutert die Kommissarin Corinna Grontzki. Sie bildet gemeinsam mit Oberkommissar Holger Lura die Spezialhunde und die Polizeibeamten aus. Für diese Arbeit kommt die Polizeihundestaffel aus Hannover jetzt mehrfach nach Mellendorf. Dort steht mit dem früheren Bauamt der Gemeinde an der Stargarder Straße ein Haus für Übungszwecke zur Verfügung, das für die Ausbildung der Polizeihunde geradezu ideal ist.

„Das Gebäude bietet beste Möglichkeiten“, sagt Lura. In dem Gebäude gibt es offene Treppen, die für Hunde eine besondere Schwierigkeit darstellen. Außerdem bieten die früheren Büros, Flure und Aktenlager vielfältige Möglichkeiten, die Polizeihunde zu trainieren.

Die Hundestaffel aus Hannover, die ihr Einsatzgebiet vor allem in der Stadt und in den Regionskommunen hat, trainiert bereits junge Hunde. Die erste Ausbildungsstufe schließt mit der Schutzhundprüfung ab. Diese Hunde werden vor allem für die Tätersuche in Gebäuden eingesetzt. „Der Hund soll den Täter stellen und durch Verbellen anzeigen, wo er sich befindet“, erläutert Grontzki. Im zweiten Schritt können dann die Polizeibeamten tätig werden.

Für die Hundeausbildung sei es wichtig, immer mal wieder die Bühne zu wechseln, sagt Grontzki, damit die Hunde nicht durch ihre Ortskenntnis schon wissen, wo sie suchen müssen. Es sei schwierig, die Hunde aus einer gewissen Distanz zu steuern, damit sie eine Absuche Bereich für Bereich vornehmen, bevor die Polizeibeamten in diese Räume vordringen.

Mehrere der insgesamt 24 Polizeihunde haben eine Spezialausbildung erhalten. Sie werden bei der Suche nach Sprengstoff, Rauschgift und Leichen eingesetzt. In der Staffel sind vor allem belgische und holländische Schäferhunde im Einsatz. „Sie haben die besten genetischen Veranlagungen für diese Aufgaben, können schnell und motiviert lernen und sind lange dienstfähig“, erläutert Grontzki die Vorteile dieser beiden Hunderassen. Das Gebäude der Gemeinde an der Stargarder Straße will die Polizeihundestaffel noch solange nutzen, wie es zur Verfügung steht.

Friedrich Bernstorf

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