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Konzept für Mehrgenerationenhaus soll her

Wedemark Konzept für Mehrgenerationenhaus soll her

Für ein Mehrgenerationenhaus als Nachnutzung im Gebäude der Berthold-Otto-Schule (BOS) in Mellendorf ist jetzt ein wichtiger Schritt getan. Einstimmig hat der Sozialausschuss des Rates die Gemeindeverwaltung beauftragt, ein Konzept zu erarbeiten.

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Stark und voller Leben – das Leitmotiv der Förderschule könnte auch ein künftiges Mehrgenerationenhaus gut übernehmen.

Quelle: Kallenbach

Mellendorf. Wer die Förderschule am Gilborn von außen sieht, wird sich verwundert die Augen reiben über den Beschluss – der scheint von der Wirklichkeit längst eingeholt. Auf dem Außengelände spielen die Kinder des Kindergartens Wede-Racker, drinnen hat die Gemeinde schon ein Elterncafé mit regelmäßigen Terminen und eine Gruppe der Jugendpflege verortet. Auch die Umzugspläne der Kinder- und Jugendkunstschule Wedemark in die größeren Räume sind lange bekannt und unwidersprochen.

„Verschiedene ehrenamtliche Gruppen haben Interesse angemeldet und sind mit der Verwaltung im Gespräch“, bestätigt Rebecca Schamber. Die Vorsitzende des Ausschusses für Familie, Senioren, Soziales und Integration, die der SPD-Ratsfraktion angehört, hat den Lauf des zugrunde liegenden SPD-Ratsantrags sehr wohl im Blick. Seit Mai 2016 liegt das Papier bei der Verwaltung. Es gehe jetzt nicht um eine Entscheidung zum Gebäude, sagt Schamber. „Es ist nur der Auftrag an die Verwaltung, dass das Konzept Mehrgenerationenhaus verwirklicht wird.“ Bereits vor zwei Jahren habe sich die SPD das Gebäude angeschaut. Es sei klar gewesen, dass eine Nachnutzung auf die auslaufende Förderschule Lernen folgen werde. „Aber es gab den politischen Auftrag noch nicht.“

Mehrere ehrenamtliche Gruppen, so schlägt der Antrag vor, sollen in dem Haus einen neuen Treffpunkt erhalten. Vorhanden seien Räumlichkeiten, die den Ansprüchen eines modernen Veranstaltungs- und Begegnungszentrums gerecht würden. Ein großer Vorteil: Aus der bisherigen Nutzung ist das große Gebäude schon barrierefrei eingerichtet. Von einer „stufenweisen Umsetzung des Mehrgenerationenhauses“ sprach aber der politische Vorstoß zugleich, denn die Schule sollte die Räume weiter nutzen können.

„Das Auslaufen der Förderschule Lernen ist ein schwieriges Thema bei Eltern und Lehrern gewesen“, verdeutlicht Schamber, weshalb Politik und Verwaltung Rücksicht genommen hätten. Nun jedenfalls ist die Verwaltung offiziell beauftragt, ein Nachnutzungskonzept zu erstellen. Dabei soll Schamber zufolge auch die Parkplatzsituation des künftigen MGH am Gilborn in direkter Nachbarschaft zu Friedhofseingang und Feuerwehrgerätehaus in die Überlegungen einfließen.

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