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FDP drängt auf Verkehrskonzept für Wedemark

Wedemark FDP drängt auf Verkehrskonzept für Wedemark

Immer noch werde kein Verkehrskonzept für die Wedemark erarbeitet, kritisiert der Wedemärker FDP-Ratspolitiker Erik van der Vorm und fordert eine unverzüglich anzuberaumende Ausschusssitzung.

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Der Bahnübergang in Mellendorf ist eine der Problemsituationen in der Wedemark, die Erik van der Vorm mit einem Konzept angehen will.

Quelle: Kallenbach

Wedemark. „Wozu beschließen wir denn noch? Wir könnten die Politik gleich abschaffen“, kritisiert der FDP-Ratspolitiker nach seiner mittlerweile fast ein Jahr währenden Antragsgeschichte zu einem Verkehrskonzept für die Wedemark ohne Ergebnis. Die ehrenamtlichen Kommunalpolitiker müssten sich doch auf die Verwaltung verlassen können, dass Dinge, die beschlossen wurden, umgesetzt werden, moniert er.

Dies ist aber offensichtlich nicht der Fall. So hat van der Vorm, wie er gestern in einem Pressegespräch berichtete, jetzt die Vorsitzende des Ratsausschusses Planen und Bauen, Susanne Brakelmann, aufgefordert, unverzüglich zu einer Sitzung einzuladen. „Die Sache ist eilbedürftig. Sie verträgt keine Verzögerung mehr“, drängt van der Vorm und beantragt, die Sitzung noch vor Ostern anzuberaumen. Er beruft sich darauf, dass auf seinen Antrag derselbe Ausschuss im Februar einstimmig beschlossen habe, dass ein Planungsbüro bis Ostern ein Verkehrskonzept erarbeiten und vorlegen solle. Die Verwaltung war beauftragt, vorhandene Unterlagen zu den Verkehrsproblemen dem Planungsbüro zu übergeben.

Doch die Historie der Forderung nach einem Verkehrskonzept nach allen Regeln des politischen Antrags ist noch länger. Bereits im Mai 2016 hatte van der Vorm – jetzt im neuen Rat in einer Gruppe mit Bündnis C - einen Ratsantrag gestellt, und die Hauptpunkte sind bis heute dieselben geblieben:

- die Verkehrssituation mit langen Schrankenschließzeiten an den Bahnübergängen Mellendorf und Bissendorf
- ob und wie Ortsdurchgangsverkehr in Mellendorf und Bissendorf über eine Umgehungsstraße ferngehalten werden könne
- Verkehrssituation mit langen Stauzeiten an der Schlager Chaussee und Am Husalsberg in Scherenbostel bei Einmündung in die Landesstraße 190.
Schon damals war dieser Antrag in den Planungsausschuss verwiesen worden. „Aber es passierte nichts“, verweist van der Vorm auf Nachlässigkeiten, die er in der Verwaltung vor allem am Leiter des Fachbereichs Planen und Bauen der Gemeinde, Kay Petersen, festmacht. Im Oktober: Der Antrag stand nicht auf der Tagesordnung des Ausschusses – dann erst auf Nachfassen des FDP-Politikers.

Schon gar nicht erklärt sich van der Vorm dann noch mit einem Verwaltungsvorschlag einverstanden, dass es vor Ostern einen Workshop geben solle zu dem Angebot eines Fachbüros zu einem Verkehrskonzept. „Wir haben beschlossen, Planer sollen ein Konzept vorlegen“, beharrt van der Vorm. Petersen missachte Rat und Fachausschuss.

Montag will die Gemeinde erneut zumindest die Verkehrssituation an der L 190 in Scherenbostel bei einem Ortstermin beleuchten.

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