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Rewe-Kühllager wird eher fertig

Berkhof Rewe-Kühllager wird eher fertig

Das neue Rewe-Kühllager in Berkhof wird schneller fertig: Sein Unternehmen sei 14 Tage früher dran als geplant, berichtete Bauwo-Geschäftsführer Bernd Rathenow am Montag einer Gruppe von SPD-Politikern, die das gewaltige Bauwerk in Augenschein nahm.

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In der Sprinkler-Zentrale: Bauwo-Geschäftsführer Bernd Rathenow (Dritter von rechts) zeigt den Sozialdemokraten Technik und Baufortschritt im neuen Rewe-Kühllager in Berkhof.

Quelle: Roman Rose

Wedemark. Die Übergabe an Rewe ist nach den Worten von Rathenow für den 15. Oktober geplant. Von Berkhof aus sollen ab November die Regionallager der Rewe Group in sechs Bundesländern mit Obst und Gemüse versorgt werden. In dem 18-Millionen-Euro-Projekt in Sichtweite der Autobahn 7 und der Anschlussstelle Berkhof werden jährlich rund 250.000 Tonnen Lebensmittel umgeschlagen.

Rathenow und Bauwo-Prokurist Jens Rothe zeigten einer Gruppe von SPD-Politikern um Bürgermeister Helge Zychlinski und die Ratsfraktionsvorsitzende Rebecca Schamber die beiden 5300 und 9200 Quadratmeter großen Kühlhallen, in denen Obst und Gemüse bei fünf und zehn Grad Celsius gelagert werden. Die Halle misst 121 mal 121 Meter.

An 48 Rampen können Lastwagen ihre Fracht entladen. Der Umschlag dauere zwischen 20 und 40 Minuten pro Lkw, erläuterte Rathenow. Zwischengelagert wird die Ware in neun Meter hohen Regalen, bis sie von anderen Lastwagen in die Rewe- und Penny-Märkte weitertransportiert wird. Rund 100 Arbeitsplätze werden entstehen.

Schamber zeigte sich von den Dimensionen des Gebäudes und der Technik beeindruckt. So führte Rathenow die Besucher zur Sprinkler-Zentrale und zum 1200 Kubikmeter fassenden Löschwassertank. Außerdem warfen die Gäste einen Blick in einen Raum, der fast vollständig von einem Computer ausgefüllt wird, sowie in Besprechungs- und Sanitärräume.

Lobende Worte gab es von den Besuchern für die Fassadengestaltung. Dort wechseln sich senkrechte, hallenhohe, schmale Elemente in den Farben Beige, Braun und Grün ab. Einhellige Meinung: So sei das Gebäude gut in die Landschaft und den dahinterliegenden Wald eingepasst. Diese Farbgebung werde die Bauwo ebenfalls bei künftigen Vorhaben verwenden, sagte Rathenow.

Auch die Langenhagener Tafel könnte vom Kühllager profitieren: Da erfahrungsgemäß immer Obst und Gemüse aussortiert werden, die zwar für den Handel nicht mehr geeignet scheinen, gleichwohl aber noch gut essbar sind, will Rathenow mit der Organisation Kontakt aufnehmen.

Die nächste Großansiedlung gleich gegenüber

Das Rewe-Kühllager ist noch nicht ganz fertig, da kündigt Bürgermeister Helge Zychlinski auf dem Grundstück südlich davon das nächste große Ansiedlungsprojekt an. Es soll eine ähnliche Dimension wie das Rewe-Projekt haben und der Warenlogistik dienen. Bevor der Ortsrat dazu in der nächsten Sitzung am 15. September angehört sei und gegebenenfalls den Auslegungsbeschluss für den erforderlichen Bebauungsplan gefasst habe, wolle er jedoch zu Einzelheiten keine Stellung nehmen, sagte Zychlinski am Rande der Rewe-Besichtigung. Nach Informationen dieser Zeitung soll es sich um ein Reifenlager handeln. Bekannt ist immerhin schon der Beschluss-Fahrplan für die politischen Gremien: Am 4. Oktober soll der Verwaltungsausschuss den Bebauungsplan auf den Weg bringen, damit im nächsten Jahr mit dem Bau begonnen werden kann. Ausführendes Unternehmen soll erneut die Bauwo sein. „Wir streben noch weitere Projekte mit der Bauwo an. Da kann man sich auf ein gegebenes Wort verlassen“, betonte der Bürgermeister.

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