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Schulen sollen besseres WLAN bekommen

Wedemark Schulen sollen besseres WLAN bekommen

Für eine bessere Internetversorgung der Wedemärker Schulen will die Gemeindeverwaltung die Verfügbarkeit von drahtlosen Verbindungen, sogenanntes WLAN, punktuell aufstocken. Bei der Einrichtung weiterer offener Hotspots sucht sie Wege, das Risiko der Störerhaftung abzuwehren.

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Die Gemeinde will Hotspots einrichten, aber juristische Risiken ausschließen.

Quelle: Symbolbild/Martin Schutt

Wedemark. Beim WLAN für Schulen stehen dabei die Oberstufe der IGS sowie eine 7. Klasse im Fokus. Dazu sollen auch neue Antennen aufgestellt werden. All dies geschieht im Zuge des Medienkonzeptes, an dem die Gemeinde derzeit arbeitet. Nachdem die Bestandsanalyse als erster Schritt vorliegt, geht es nun an konkrete Schritte. Die Zeit bis zur kompletten Umsetzung des Konzepts beträgt etwa drei bis vier Jahre. Das berichtete die Erste Gemeinderätin Susanne Schönemeier jetzt im Rat.

Anlass war eine förmliche Anfrage der CDU-Fraktion. Die Politiker hatten wissen wollen, wie lange es noch dauern werde, bis die Schulen einen digital-zeitgemäßen Unterricht anbieten können und mit welchen Kosten zu rechnen sei. Ratsfrau Jessica Borgas hatte auch vorgetragen, dass von den Schulen zusehends Beschwerden kämen, weil diese mangels Internet keinen zeitgemäßen Unterricht anbieten könnten – mehr als drei Geräte könnten nicht gleichzeitig über WLAN arbeiten.

Nur drei Geräte – diese Aussage könne sie nicht nachvollziehen, hielt Schönemeier dagegen. Es gebe flächendeckendes WLAN und funktionierende Tablet-Klassen. Allerdings müssten die Schulen ihre Lehrer auch fortbilden, sonst nütze die beste Technik nichts. Welche Kosten die weiteren Maßnahmen bedeuten, sei derzeit noch offen.

Störerhaftung spielt große Rolle

Beim Thema freies öffentliches WLAN ist die Gemeinde nach wie vor guten Willens, hat aber bei der Umsetzung angesichts der sogenannten Störerhaftung auf die Bremse getreten. Das berichtete Bürgermeister Helge Zychlinski auf eine weitere CDU-Anfrage nach dem Stand eines Antrags, den die Fraktion vor rund einem Jahr auf den Weg gebracht hatte.

Störerhaftung bedeutet, dass nicht nur der bestraft wird, der im Internet eine Straftat wie zum Beispiel eine Urheberrechtsverletzung begeht, sondern auch der, der den Internetzugang zur Verfügung gestellt hat. „Wir wollen dieses Risiko für die Gemeinde auf Null haben und bewerten das Thema deshalb noch einmal“, sagte Zychlinski. Es gebe kommerzielle Anbieter, die solche Risiken gegen Bezahlung übernehmen. Außerdem überlege die Gemeinde, mit der Freifunk-Initiative Hannover zusammenzuarbeiten. Er versprach, mit dem Haushalt 2018 ein Konzept zu diesem Thema vorzulegen.

Er bekräftigte, die Gemeinde wolle in ihren öffentlichen Gebäuden mit viel Publikumsverkehr gern offene Hotspots einrichten. So sei auch EU-Fördergeld bereits eingeplant, entsprechende Anträge seien vorbereitet. Bisher gibt es im Rathaus im Wartebereich des Bürgerbüros einen Hotspot.

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