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Dem Sennheiser-Gelände auf der Spur

Wedemark Dem Sennheiser-Gelände auf der Spur

Mehrere hundert Menschen haben den Tag der Architektur genutzt, um sich über die Entstehung des Außengeländes von Sennheiser zu erkundigen. Das Wedemärker Unternehmen beteiligte sich am Sonntag zusammen mit 115 weiteren Standorten in Niedersachsen an dieser bundesweiten Aktion.

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Andreas Ackermann und Daniela Grün informieren die Zuhörer über die Gestaltung der Sennheiser-Außenanlage.

Quelle: Hartung

Bissendorf. "Im Jahr 2013 hat alles begonnen, da sind wir in die Planung eingestiegen", berichtet Andreas Ackermann, Inhaber des gleichnamigen Büros für Garten- und Landschaftsarchitektur in Hannover. Etwa 9000 Quadratmeter Außenfläche galt es in Wennebostel zu gestalten.

In insgesamt fünf Führungen unter freiem Himmel, vier weitere Führungen fanden im Innenbereich von Sennheiser stand, schilderte Ackermann die Vorgehensweise - und welche Probleme es zu lösen galt. "Wir mussten auf dem gesamten Gelände einen Höhenunterschied von bis zu vier Metern ausgleichen", berichtet der Experte. Auch der Arbeitsalltag verlief mit Tücken. "Insgesamt waren auf dem gesamten Gelände 35 Firmen aus allen Branchen gleichzeitig beteiligt - und alle hatten die gleiche Terminvorgabe für die Fertigstellung."

Wie schön alles nun aussieht, davon konnten sich die Besucher überzeugen. Der Vorplatz enthält großflächige Staudenbepflanzungen, Pflasterbeläge, einen Brunnen und eine klare Raumstruktur. Warum das Unternehmen einen solchen Wert auf eine entsprechende Gestaltung des Geländes legte, erklärt Ackermann beim Blick in die Firmenhistorie. "Fritz Sennheiser hat sich außer für das Ingenieurswesen auch für Landschaftsarchitektur interessiert."

Während des Tages der Architektur gab es aber nicht nur Führungen von und mit den Experten, sondern auch deren Ratschläge. "Wir wurden oft nach Tipps für den Garten gefragt. Der Klassiker dabei war, wie man zu Hause seinen Lavendel schneiden soll", berichtet Daniela Grün, ebenfalls vom Büro für Garten- und Landschaftsarchitektur. Das Büro, das mit einem Informationsstand auf dem Sennheiser-Vorplatz vertreten war und von dort mit den Führungen begann, ist Mitglied in der Architektenkammer Niedersachsen.

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Von Stephan Hartung

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