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Sonderausstellung zu Wedemarks Mühlen

Wedemark Sonderausstellung zu Wedemarks Mühlen

Wer weiß noch, dass es in den Ortschaften der heutigen Wedemark einmal zwölf Windmühlen, acht Wassermühlen und vier Dampfmühlen gab? Wie war das mit Arbeitszeit, Entlohnung und Unterbringung von Müllern und Beschäftigten? Rund um Mühlen und das Müllerhandwerk dreht sich die neue Sonderausstellung im Richard-Brandt-Heimatmuseum.

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Einblicke in die Technik: Friedrich Thümler mit dem Modell der Bockwindmühle Klein-Burgwedel.

Quelle: Roman Rose

Wedemark. Sie trägt den Titel „Mühlen in der Wedemark“ mit dem Untertitel „Wirtschaft – Technik – Sozialgeschichte“ und ist ab Sonnabend, 22. April, 14 Uhr, bis zum 11. Juni im Museum, Gottfried-August-Bürger-Straße 3, zu sehen. Der Eintritt ist frei.

Heute bestehen nur noch die Windmühlen in Abbensen und Mellendorf sowie die Wassermühlen in Negenborn und Hellendorf – alle nicht mehr funktionsfähig und teils marode. Deshalb will die Ausstellung mit Karten, Fotos, Dokumenten, Modellen und Originalteilen diese früher so bedeutsame Technik in Erinnerung rufen. Der Schwerpunkt liegt auf den früheren Brelinger und Bissendorfer Mühlen sowie auf der Ruine in Abbensen.

Die Besucher können zum Beispiel halbseitig geöffnete Modelle von Mühlen anschauen, die den Blick auf Wellen, Getriebe, Transmissionen, Mahlsteine und Mehlgänge erlauben, dazu historische Werkzeuge und Maße wie auch schon moderneres Gerät zum Messer der Restfeuchte des Korns. Neben der Technik wollen die Ausstellungsmacher Rüdiger Hagen, Werner Renders, Peter Schulze, Reinhard Tegtmeyer-Blanck und Friedrich Thümler aber auch anhand von Dokumenten wirtschaftliche wie sozialgeschichtliche Aspekte beleuchten.

Drei begleitende Veranstaltungen sollen die Informationen aus der Ausstellung vertiefen, um Interessierten die Möglichkeit zu geben, mit einem Mühlenbautechniker, einem ehrenamtlichen Müller und einem ehemaligen Müller einzelne Aspekte intensiver zu besprechen, als es im Rahmen der Ausstellung möglich ist:Am Mittwoch, 3. Mai, 19.30 Uhr, spricht Rüdiger Hagen aus Brelingen über „Die Besonderheiten der Wedemärker Mühlen“, in der Bibliothek Bissendorf. Am Mittwoch, 17. Mai ´, 19.30 Uhr berichtet Reinhard Tegtmeier-Blanck aus Bissendorf über Sozialgeschichtliches in seinem Vortrag "Nirgends existieren solche Mißstände wie im Müllergewerbe ..." in der Bibliothek Bissendorf. Am Sonnabend, 20. Mai, 15 Uhr können die Teilnehmer mit Friedrich Niemeyer aus Brelingen „Klönschnack über die Wedemärker Mühlen“ halten im kleinen Sitzungssaal des Bürgerhauses Bissendorf.

Die Schau ist geöffnet sonnabends und sonntags von 15 bis 18 Uhr, außerdem Pfingstmontag, während des Ökomarktes am 7. Mai bereits ab 11 Uhr. Weitere Termine nach Vereinbarung unter Telefon (0 51 30) 79 03 96.

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Fotostrecke Wedemark: Sonderausstellung zu Wedemarks Mühlen

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