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Traum eines 13-Jährigen wird in Madrid real

Resse Traum eines 13-Jährigen wird in Madrid real

Dank des starken Einsatzes von Resser Grundschülern, IGS-Schülern und Sponsoren kann sich jetzt ein ehemals krebskranker 13-jähriger Junge aus Resse seinen sehnlichsten Wunsch erfüllen: Er wird am Montag nach Madrid fliegen und am Sonntag im Estadio Santiago Bernabéu seine Lieblingsmannschaft Real Madrid anfeuern.

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Dank großer Spendenbereitschaft in der Wedemark wird ein 13-Jähriger aus Resse "CR" und Kollegen bald live in Madrid erleben.

Quelle: JUAN MEDINA

Wedemark. Außerdem wird er eine Stadionführung bekommen und vielleicht sogar seine Stars persönlich treffen. Das berichtet die Resser Schulelternratsvorsitzende Christina Jarolin. "Wir haben uns vorgenommen, unseren Kindern die soziale Verantwortung, die jeder hat, näher zu bringen", erläutert sie. "Wir freuen uns auf die Reise und sind schon sehr gespannt", sagt die Mutter des Jungen.

Es war eine Diagnose wie ein Alptraum: Krebs. Im Frühling diesen Jahres wurde der 13-Jährige, ehemals Schüler der Grundschule Resse, mit diesem Schicksal konfrontiert. Die Kinder, die vor den Sommerferien die vierte Klasse besuchten, wollten ein Zeichen setzen, dass sie den Jungen nicht allein lassen bei seinem Kampf gegen die Krankheit. Sie backten Waffeln, probten viele Stunden und lernten Texte auswendig. Sie schafften es, neben allen anderen Anforderungen, die das Schuljahresende beinhaltet, ein großartiges, bewegendes Musical auf die Beine zu stellen.

Die Premiere des Stückes „The Game“ war ein Riesenerfolg. Stolze 686 Euro kamen dabei an Spenden zusammen. Zusammen mit einer Geldspende der derzeitigen IGS-Klassenkameraden und weiteren 500 Euro, die der Mellendorfer Gewerbeverein MPM beisteuerte, konnten am Ende der Aktion 1236 Euro übergeben werden.

Dazu erhielt der Junge einen original Real-Madrid-Schal. Ein betagter Resser Bürger hat ihm den geschenkt. Schon jahrelang war er in dessen Besitz und hatte einen hohen ideellen Wert für ihn. Als er von der Aktion der Resser Grundschüler hörte, setzte er sich mit den Unterstützern in Verbindung und überreichte dem Jungen den Schal als zusätzliches Geschenk.

So ist in der Wedemark eine berührende Geschichte begonnen und geschrieben worden, deren Schlusskapitel nun in Spanien spielt. Zudem ist die Behandlung des Jungen erfolgreich zu Ende gegangen. Er hat sich zurück ins Leben gekämpft und gesiegt – nun wird in Madrid sein Traum real.

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