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Streit um Verein Bürger für Resse

Resse Streit um Verein Bürger für Resse

Wie politisch darf oder sollte der Verein Bürger für Resse (BfR) sein? Darüber haben sich am Montagabend während der Ortsratssitzung in Resse Kai Tschentscher und Jörg Woldenga (WWR) mit SPD-Ortsratsherr Jochen Pardey auseinandergesetzt, der gleichzeitig BfR-Vorsitzender ist.

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Quelle: Screenshot

Resse. Auslöser war eine Wortmeldung von Tschentscher, der Kritik daran anmeldete, dass der Verein mittlerweile als politischer Verein wahrgenommen werde. Er wünsche sich mindestens, dass der Ortsrat besser eingebunden und informiert würde. Angesichts der Mitgliederzahl beim BfR - der Verein spricht auf seiner Homepage von mehr als 500 Mitgliedern - habe die Gruppierung durchaus Macht. Allerdings sei immer noch der Ortsrat das politische Gremium im Ort.

Unterstützung erhielt Tschentscher von Ortsbürgermeister Woldenga, ebenfalls WWR-Mitglied wie Tschentscher. Selbst BfR-Mitglieder störten sich daran, dass der Verein an ihnen vorbei öffentlichkeitswirksam agiere. Der Verein hatte zum Beispiel eine Postkartenaktion für einen Radweg initiiert, Adressat war die Region. Viele seien der Ansicht, der Verein mische sich zu sehr in die Politik ein, sagte Woldenga.

Pardey hielt dagegen, dass das Engagement des Vereins zum Vorteil des Ortes sei. Ziel sei, die Infrastruktur voranzubringen. Zudem handele man transparent, es gebe Mitgliederversammlungen. Nicht zuletzt habe jede Ortsratsfraktion Mitglieder, die gleichzeitig Mitglied bei den Bürgern für Resse seien. Allerdings werde der Bürgerverein seinen Arbeitsrhythmus nicht an den des Ortsrates anpassen.

Woldenga regte an, man solle in größerem Kreis das Gespräch miteinander suchen.

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