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Tempo 30 vor der Kita Ohrwürmchen

Wennebostel Tempo 30 vor der Kita Ohrwürmchen

Auf der Straße In Wennebostel vor der Kinderkrippe „Ohrwürmchen“ wird auf etwa 300 Meter Länge Tempo 30 angeordnet. Das ist das Ergebnis eines Ortstermins der Gemeindeverwaltung zusammen mit Vertretern der Region Hannover.

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Vor der Kita Ohrwürmchen in Wennebostel wird die Gemeinde Tempo-30-Schilder aufstellen.

Quelle: Roman Rose

Wedemark. „Diese Maßnahme ist für die Wedemark von großer Bedeutung“, betont Erste Gemeinderätin Susanne Schönemeier. „Jetzt haben wir vor allen Kitas, Krippen, Horten und Schulen Tempo 30 eingerichtet, die bisher an einer Straße mit zulässiger Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h gelegen haben. Für die Verkehrssicherheit unserer Kinder ist das ein wichtiger Schritt.“

Noch bis Ende vergangenen Jahres sei es nicht ohne weiteres möglich gewesen, Geschwindigkeitsbegrenzungen innerhalb geschlossener Ortschaften von Tempo 50 auf Tempo 30 durchzusetzen. In der Vergangenheit habe die Straßenverkehrsordnung (StVO) die Verwaltungen in ein sehr enges Korsett geschnürt. Man habe jeweils eine konkrete Gefährdung für den Bereich vor den Einrichtungen hieb- und stichfest nachweisen müssen.

„Seit diesem Jahr wird die geänderte StVO und die dazugehörige Verwaltungsvorschrift den Sicherheitsbedürfnissen der schwächsten Verkehrsteilnehmer in diesem Punkt gerecht“, resümiert Schönemeier. Deshalb habe man schnell Gespräche mit Verantwortlichen geführt, um diese Maßnahmen auch an Straßen umzusetzen, die nicht im Zuständigkeitsbereich der Gemeindeverwaltung liegen. Mit diesem Abschnitt der K 107, die zur Region Hannover gehört, sei dieser Teil des Maßnahmenkataloges abgearbeitet.

Die geänderte StVO und ihre Umsetzungsvorschriften sehen vor, innerhalb geschlossener Ortschaften die Geschwindigkeit in der Regel auf Tempo 30 dort zu beschränken, wo sich jeweils unmittelbar Kindergärten, Tagesstätten, Krippen, Horte, allgemeinbildende Schulen, Förderschulen, Alten- und Pflegeheime oder Krankenhäuser befinden. Eine Geschwindigkeitsbeschränkung ist auch dort möglich, wo im nahen Umfeld dieser Einrichtungen starker Verkehr mit all seinen kritischen Begleiterscheinungen vorhanden ist. Das können nach Mitteilung der Gemeinde Bring- und Abholverkehre mit vielfachem Ein- und Aussteigen, Parkraumsuchverkehr, Fahrbahnquerungen oder Pulkbildung von Radfahrern und Fußgängern sein.

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