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Verdreckt: Gemeinde sucht neuen Containerplatz

Resse Verdreckt: Gemeinde sucht neuen Containerplatz

Verdreckte Wertstoffsammelplätze sind in manchen Orten der Wedemark ein Dauerthema. Für Resse suchen der Ortsrat und die Gemeinde Wedemark wegen der Probleme einen neuen Standort, um den jetzigen Platz verlagern zu können.

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Fast schon ein gewohnter Anblick in Resse: Die verdreckte Wertstoffinsel.

Quelle: privat

Resse. "Es sind seit Langem verschiedene Alternativen im Gespräch“, sagte Gemeindesprecher Hinrich Burmeister. Auch die Abfallentsorgung Region Hannover (Aha) betonte, sie sei nicht erst seit Wochen im Gespräch mit der Gemeinde. Resse verfügt nur über diesen einen, recht abgelegenen Platz für die Container an der Osterbergstraße nahe dem Friedhof - und der sei immer wieder zu einer wilden Müllkippe verkommen, beklagte Ortsbürgermeister, Jörg Woldenga.

Er hat sich bei der Abfallentsorgungsgesellschaft massiv beschwert. Zudem verweist er darauf, dass der Ortsrat bereits vor Jahren die Schließung des Platzes beschlossen hatte und dies mehrfach an die Gemeinde Wedemark als Ordnungsbehörde weitergeleitet habe. „Inzwischen sorgen die privaten Grundstückseigentümer für die Beseitigung der Verunreinigungen“, führte Woldenga an, und die Beschwerden über die Zustände hielten an.

Es gehe insbesondere darum, einen alternativen Standort in einer Lage mit mehr sozialer Kontrolle zu finden, bestätigte Aha-Sprecherin Anke Voigt. Damit würde erreicht, dass illegale Müllablagerungen „sich automatisch reduzieren“. Die Gespräche mit der Gemeinde zu diesem Thema liefen sogar bereits seit mehreren Jahren, betonte sie gestern auf Nachfrage. „Den jetzigen Standort in Resse reinigen die Standplatzreiniger von Aha derzeit zweimal in der Woche, am Dienstag und Freitag. Mehrmengen an Glas entfernen die Mitarbeiter des beauftragten Dienstleisters für die Glas-entsorgung“, erläuterte Voigt. Ein defekter Glascontainer habe zuletzt dazu geführt, dass zahlreiche Flaschen beim Entleeren aus dem Behälter fielen. „Der Defekt wurde am Dienstag vom Dienstleister behoben, Glas und Scherben wurden entfernt.“ Dienstleister im Bereich der Region sei die Firma Rhenus, mit der Aha beim Betrieb ihrer Wertstoffinseln in engem Kontakt stehe. Erfassung und Rücknahme von Altglas seien über das duale System (grüner Punkt) von Herstellern und Handel geregelt und keine Aufgabe der kommunalen Abfallentsorgung, erläuterte Voigt. Bei auffälligen Wertstoffsammelinseln agiere Aha in enger Abstimmung mit der jeweiligen Gemeindeverwaltung. Einen Platz stelle die Kommune bereit; sie sei somit für die Suche nach einem alternativen Standort verantwortlich.

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