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Vernässung beginnt - Projektleiterin berichtet

Resse Vernässung beginnt - Projektleiterin berichtet

Im Schwarzen Moor bei Resse beginnen die Arbeiten zur Wiedervernässung des Moores - im Laufe der nächsten Jahre bis 2023 wird das Projekt Hannoversche Moorgeest die weiteren Hochmoore rund um Resse erfassen. Jetzt gibt die Projektleiterin einen Einblick in das Vorhaben.

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Das Foto zeigt eine Landschaft im Helstorfer Moor.

Quelle: Region Hannover

Wedemark. Das Helstorfer, das Otternhagener und das Bissendorfer Moor sollen bis 2023 erfasst werden. Einen Einblick in die aktuellen Arbeitsschwerpunkte und in ihre eigene Tätigkeit als Projektleiterin gibt Susanne Brosch am Mittwoch, 28. Oktober, im Moorinformationszentrum (Mooriz) in Resse. Der Vortrag beginnt um 19 Uhr.

Seit Herbst 2012 betreibt das EU-LIFE-Naturschutzprojekt die Renaturierung der Hannoverschen Moorgeest. Die Projektleiterin, angesiedelt im Niedersächsischen Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN), wird auch auf die Anfangsphase des Projektes zurückblicken. Damals mussten sich die Projektpartner NLWKN, Region Hannover sowie das Amt für regionale Landesentwicklung Leine-Weser zusammenfinden und mit Interessentengruppen aus Land- und Forstwirtschaft, Kommunen und Naturschutzverbänden sowie mit anderen Flächeneigentümern langfristig ins Gespräch kommen.

Neben den aktuellen Schwerpunkten will die Projektleiterin auch darstellen, welche Tätigkeiten im Vorfeld der eigentlichen Umsetzung im Gelände erforderlich waren und weiterhin sind. So ist bereits ein wasserwirtschaftliches Planfeststellungsverfahren von der Unteren Wasserbehörde der Region Hannover für die notwendigen Arbeiten im Schwarzen Moor eingeleitet worden.

Berichten wird Brosch auch über den Sachstand des parallel zum LIFE-Projekt laufenden Flurbereinigungsverfahrens. Es dient als Rahmen für den Flächenerwerb, damit die Ziele des Projektes erreicht werden können. Insgesamt geht es um 2243 Quadratmeter Moorflächen, die im freiwilligen Verkauf, Tausch oder der Gestattung von Renaturierungsarbeiten infrage stehen.

Von Ursula Kallenbach

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