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Nach Petition: Flüchtling darf bleiben

Wedemark Nach Petition: Flüchtling darf bleiben

Eine Petition hatte Erfolg: Ein junger Asylbewerber aus Afghanistan, der nach fünf Monaten Flucht mit seiner Familie eine vorläufige Heimat in der Wedemark gefunden hat, darf bleiben.

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Quelle: dpa (Symbolbild)

Wedemark. Der ehrenamtlich arbeitende Interkulturelle Treff Wedemark hatte sich Mitte Juli für sein Bleiberecht eingesetzt, nachdem bereits ein Abschiebetermin für Ende August bestimmt war. Insgesamt 334 Wedemärker hatten ihre Unterschrift in ausgelegte Listen eingetragen, um der Petition Nachdruck zu verleihen.

Für die Familie hatte bereits Anfang Dezember auch eine Anwältin in Hannover Asyl und Aufenthaltserlaubnis beantragt. „Wir haben außerdem sowohl Vertreter der evangelischen Kirche wie auch Vertreter von CDU und SPD angesprochen, damit sie sich der besonderen Härte des Falls für den jungen Mann und seine Familie annehmen. Die Bemühungen so vieler hatten Erfolg“, berichtete Barbara Fritsch-Pöhler für den Interkulturellen Treff.

Der Flüchtling, der sich in Afghanistan für den Schutz westlicher Politiker eingesetzt hatte und später von den Taliban mit dem Tod bedroht worden war, dürfe nun erst einmal in Deutschland bleiben. Der Interkulturelle Treff, so Fritsch-Pöhler, freue sich zusammen mit allen Freunden und Bekannten des Flüchtlings über diesen Ausgang.

Der Afghane wohnt seit einem Jahr mit seiner Familie in der Wedemark. Er sollte nach Ungarn zurückgeschickt werden, obwohl er sich in der Gemeinde sehr gut eingelebt hatte, eine Schule besucht und sehr gut Englisch spricht.

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