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Ortsrat empfiehlt Ausbau der K 107

Wennebostel Ortsrat empfiehlt Ausbau der K 107

Einstimmig hat der Ortsrat Wennebostel den Ausbau der K 107 am Dienstagabend empfohlen - jedoch mit vielen zusätzlichen Anregungen, die an die Region Hannover gerichtet werden.

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Der Ortsrat debattiert über den Ausbau der Kreisstraße 107.

Quelle: Jarolim-Vormeier

Wedemark. Anstoß der trüben Stimmung sind 40 Bäume an der Straße In Wennebostel, der Ortsdurchfahrt der K 107. Anwohner befürchten, dass diese vitalen und schützenswerten Gewächse während der Bauarbeiten nicht pfleglich behandelt werden könnten. Darunter steht an der Südostseite auch eine als Naturdenkmal ausgewiesene Eiche mit einem Durchmesser von 1,20 Metern. „Jede Bewegung schadet den Bäumen, warum sollten wir dann daran rütteln“, stellte Anwohnerin Antje Pobloth den Ausbau infrage und erklärte anschließend: „Den Ausbau brauchen wir nicht.“

Seit Montag kann das 110-seitige und vom Sachverständigen Ulrich Weihs erstellte Baumgutachten auf der Homepage der Gemeinde Wedemark (wedemark.de) eingesehen werden. Aufgrund der Veröffentlichung gingen die Bürger davon aus, dass der Ortsrat seine Entscheidung vertagt. Dem war dann aber nicht so. Das Gremium votierte entgegen der Erwartungen der Anwohner - und deshalb gab es bedrückte Gesichter.

Die Politiker diskutierten bereits zum dritten Mal über den 750 Meter langen Bauabschnitt. „Der Ausbau ist eindeutig ein Gewinn“, sagte CDU-Ortsbürgermeister Hans-Joachim von Einem am Ende. „Wir haben uns nicht einfach so entschieden, auch wenn es der eine oder andere nicht mitträgt“, erklärte der Ortsbürgermeister. Als positiv bewertete er, dass viele Bürger sich mit eingebracht hatten. Etliche Anregungen haben die Politiker in ihren Katalog aufgenommen. „Die Vorteile für den Ausbau haben überwogen“, sagte Heidrun Mitchell (SPD). Der Regenwasserkanal sei zu klein, der Gehweg für Kinder nicht sicher, Tempolimit und ein neuer Platz in der Dorfmitte: das alles hätte für Zustimmung geführt. „Damit erreichen wir eine Verbesserung des Ortsbildes“, sagte von Einem.

Katerina Jarolim-Vormeier

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