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"Wie sollen sich die Ortsteile entwickeln?"

Der Kandidaten-Check "Wie sollen sich die Ortsteile entwickeln?"

Am 11. September wird der neue Rat gewählt. Die Redaktion bat alle Parteien, die für dieses Gremium mit mehr als einem Kandidaten antreten, sich zu sieben Fragen zu äußern. Lesen Sie heute die Antworten zur Entwicklung der Ortsteile.

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Quelle: Insa Catherine Hagemann

Caren Marks, SPD: "Klare Wachstumsorte sind für uns die S-Bahn-Standorte Bissendorf, Elze, Mellendorf. Hier ist bereits die notwendige Infrastruktur vorhanden. Diese gilt es zu erhalten und weiter auszubauen. Die weiteren Ortsteile sollen eine behutsame Eigenentwicklung erfahren. Dabei legen wir großen Wert darauf, die dörfliche Struktur der Wedemark zu erhalten."

Editha Lorberg, CDU: "Alle Ortsteile sind lebens- und liebenswert und müssen sich weiterentwickeln können. Wir wollen unsere Kitas, Grundschulen und Geschäfte auch in den kleineren Orten erhalten. Der ÖPNV und der Anschluss an das übergeordnete Straßennetz, insbesondere für Neubaugebiete, müssen verbessert werden. Lückenbebauung und Erwerb von Bestandsimmobilien müssen gefördert werden. Mittelzentren für die Wedemark lehnen wir ab."

Horst Menze, Grüne: "Die weiteren Schwerpunkte ergeben sich aus der bisherigen Entwicklung der Orte, insbesondere ihrer Versorgung mit Dienstleistungen und Infrastruktur. Wohnen und Infrastruktureinrichtungen sollten schwerpunktmäßig in den Orten mit S-Bahn-Anschluss entwickelt werden. Das RROP macht dazu aus unserer Sicht sinnvolle Vorgaben. Wichtig ist uns, dass die Orte an der S-Bahn dennoch nicht zusammenwachsen."

Erik van der Vorm, FDP: "Die Ortsteile müssen selbständig wachsen. Nicht nur die an der ­S-Bahn gelegenen Orte wie Bissendorf, Mellendorf und Elze müssen wachsen, sondern auch die anderen. In Elze muss die Ansiedlung eines Discounters (Edeka hat Interesse) möglich werden. Dafür wird es allerdings nötig sein, dass Elze, Mellendorf und Bissendorf Mittelzentrum werden. Für Scherenbostel habe ich deshalb vorgeschlagen, einen Dorfentwicklungsplan erarbeiten zu lassen."

Jörg Haller, Bündnis C: "Wir setzen auf eine „sanfte Entwicklung“ – wir wollen kein Zusammenwachsen der Dörfer entlang der S-Bahn. Wir sind für die Öffnung der Dorfentwicklung auch im Westen der Wedemark und für die Förderung örtlicher Infrastruktur – auch durch Eigeninitiativen. "

Peter Schrader, WGW: "Kleinere Ortschaften fordern ein moderates Wachstum, um bei der demografischen Veränderung dörfliche Gemeinschaften, Vereine und die Infrastruktur zu erhalten. Größere Ortschaften leiden primär unter Lärm- und Verkehrsbelästigung. Ortsräte müssen gestärkt werden, da diese die Probleme kennen. Über die Ortsräte muss die politische Willensbildung gestaltet werden. Unsere MitbürgerInnen ermutigen wir, aktiv daran teilzunehmen."

Andreas Ringat, WWR: "Unser Ziel ist es, die Infrastruktur in Resse und der Wedemark zu verbessern. Dazu gehört beispielsweise die Ansiedlung von Dienstleistern, die Umgestaltung der Dorfmitte und die Verkehrsberuhigung durch Tempolimits. Das Radwegenetz muss zügig weiterentwickelt, die Qualität des ÖPNV ausgebaut werden. Des Weiteren setzen wir uns für die Erhaltung der Ortsräte ein, damit Bürger und Politikerfahrene sich vor Ort einbringen und mitgestalten können."

Clemens Strube, Linke: "Ein bürgernahes Verkehrskonzept ist für uns erstrangig. Eine gut ausgebaute Verkehrsinfrastruktur mit Anfahrt von Arbeitsstätten, Einkaufsmöglichkeiten, Sportstätten und Veranstaltungen. Sowie ein Billigverkehrsschein für Kurzstrecken zum Einkaufen, Arztbesuch etc."

Antje Lange, AfD: "Vernünftiger Einsatz der Steuergelder, zum Beispiel für verbesserte Straßenverhältnisse etc., statt weitere Personaleinstellung zur Überwachung einer Baumschutzsatzung, die noch gar nicht beschlossen wurde ..."

Von der Redaktion

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