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Kinder möchten einmal ein Windrad umfassen

Wedemark Kinder möchten einmal ein Windrad umfassen

Pickepackevoll ist tatsächlich die Forschergruppe ausgebucht, die am Freitagvormittag mit 18 Kindern unterwegs ist im Windpark in Elze-Meitze – das ist eine Ferienpassaktion der Gemeindejugendpflege Wedemark gemeinsam mit der Klimaschutzagentur der Region.

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Heinz-Werner Reichenbach (oben auf der Treppe) lässt die Kinder mit Betreuerin Lili gleich in das Windradhäuschen ein.

Quelle: Kallenbach

Meitze. Zu Fuß geht es los vom Kapellenweg in Meitze. Jungen und Mädchen im Alter von sieben bis elf Jahren wollen nicht nur so manches wissen, sie trauen sich auch, was zu denken. „Wie viele von uns brauchen wir, wenn wir das Windrad umfassen wollen?“, rätseln drei Jungen, die vorausgelaufen sind. Und bevor die erwachsenen Begleiter dazugekommen sind, fantasieren die drei auch, sich mal an diese riesigen Rotoren dranzuhängen.

Unter den Windrädern rauscht es leise. Für eine Viertelstunde sollen sich die Kinder auf ihre Forscher-Untersuchungsbögen konzentrieren, die sie von Lili in die Hand gedrückt bekommen haben.

Lili mit Namensschild, halb Entertainerin, halb Organisatorin für die Veranstalter, hält den Laden mit Fragen, Themen und Späßen zu Wind, Wetter und Klima beisammen. Das Forschungsobjekt ist immerhin groß, die Sache kompliziert. Lili breitet erst mal die Picknickdecke im Windschatten der Anlage aus, sodass die Kinder ihre Verpflegung aus den Rucksäcken holen können. Acht von ihnen kennen sich als Hortkinder in Bissendorf, andere sind schnell warm geworden in der Gruppe.

„Der Heinz“, wie Lili ihn nennt, hat die Gruppe schon auf dem Fußweg zum Windrad begleitet. Er ist, wie sich herausstellt, der Meister der Schlüssel. Heinz-Werner Reichenbach hat sich Zeit genommen; er ist Miteigentümer der Windenergieanlage, die jetzt angestaunt wird, und zieht den Schlüssel aus der Tasche. Er zählt die Kinder an den Fingern ab, die gleichzeitig in das enge Innere eintreten können.

„Dem Wind auf der Spur“ lautet das Motto der Erlebnistour. Sie öffnet die Augen für Technik, aber auch für Pfützen und Risse im Ackerboden, Steine, Stöcke, Wiesen und Getreidefelder. Die Aktionen sind Teil des Umweltbildungspaketes der gemeinnützigen Klimaschutzagentur Region Hannover. Damit erhalten die Kommunen Unterstützung in ihren eigenen Bemühungen in Sachen Klimaschutz – so auch die Gemeinde Wedemark.

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Heinz-Werner Reichenbach (oben auf der Treppe) lässt die Kinder mit Betreuerin Lili gleich in das Windradhäuschen ein.

Quelle: Kallenbach
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