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Führungen über den Geopfad beginnen wieder

Wedemark Führungen über den Geopfad beginnen wieder

Im Wonnemonat Mai wird die Geopfad-Saison eröffnet. Den Anfang macht am Sonntag, 7. Mai, der Spaziergang „Geopfad komplett“, der über die volle Distanz von sechs Kilometern führt. Die darauf folgende Tour „Mit Friedrich Gauss am Brelinger Berg“ am 14. Mai dauert nur 90 Minuten.

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Kann man mit Steinen Musik machen? Man kann - und jeder kann es ausprobieren an dieser Station auf dem Geopfad.

Quelle: Roman Rose

Wedemark. Zum Auftakt am 7. Mai führt ab 15.30 Uhr Paläontologin Dr. Kerstin Athen Erwachsene und Familien auf dem Eiszeitlichen Erlebnispfad am Brelinger Berg. „Geopfad komplett“ heißt das Angebot, das eine gewisse Anforderung an die Kondition stellt. Der Geopfad ist etwa sechs Kilometer lang. Die gesamte Führung dauert zweieinhalb bis drei Stunden. Die Teilnehmer werden dabei Naturkundliches und Historisches aus der Region erfahren. Die Erklärungen sind allgemeinverständlich und unterhaltsam. Alle Teilnehmer treffen sich um 15.30 Uhr am Friedhof Bennemühlen. Erwachsene zahlen 5 Euro, Kinder ab 13 Jahren 2 Euro, alle Jüngeren gehen kostenlos mit.

Am Sonntag, 14. Mai, hat die Führung einen humorvollen historischen Anstrich. So empfängt ein eifriger Student aus dem 19. Jahrhundert die Geopfad-Wanderer. Dem jungen Mann soll an diesem Tag die Geologieprüfung abgenommen werden. Währenddessen kontrolliert der knorrige Mathematiker Professor Gauss den Messpunkt seiner Landesaufnahme im Königreich Hannover am Brelinger Berg. Alle Teilnehmer können miterleben, wie sich die Verwirrung beider über ihre Begegnung amüsant und lehrreich auflöst. Begleiter sind Dr. Kerstin Athen und Diplom-Ingenieur Rainer Künnecke. Treffpunkt für das Erlebnis mit Friedrich Gauss ist um 15.45 Uhr am Friedhof Oegenbostel. Die Teilnahme kostet 10 Euro Erwachsene und Kinder ab 13 Jahren. Für Kinder bis 12 Jahre ist die Führung kostenlos.

Der Eiszeitliche Erlebnispfad ist ein geologischer Lehrpfad, der anlässlich der Gartenregion 2009 entstand. Er vermittelt wissenschaftliche Inhalte der eiszeitlichen Geologie dieser Landschaft auf künstlerisch-ästhetische Weise anhand von zehn Stationen.

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