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Zentrum lässt auf sich warten

Mellendorf Zentrum lässt auf sich warten

Die Suche nach einem geeigneten Objekt, das als Mehrgenerationenhaus in der Wedemark dienen könnte, geht weiter. Zahlreiche Gruppen warten darauf, dass ihnen die Gemeinde ein Domizil mit Zukunft anbietet.

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Die Suche nach einem geeigneten Gebäude gestaltet sich schwierig.

Quelle: Ursula Kallenbach (Symbolbild)

Wedemark. Das Haus am Teich in Mellendorf gibt inzwischen einer Ganztagskrippe Raum und kann die vorher beheimateten Gruppen nicht mehr beherbergen. Das ebenfalls gemeindliche Haus Am Sande wird vorübergehend in einem Gebäudeteil zur Kinderbetreuung genutzt - auch dort mussten die Senioren das Feld räumen. „Das Haus steht aber auch aus baurechtlichen Gründen definitiv nicht mehr für eine Nutzung als Mehrgenerationenhaus zur Verfügung“, erläutert Heiner Peterburs. Vor etwa vier Wochen habe seine Fraktion daher die Gemeindeverwaltung beauftragt, Vorschläge für einen neuen Standort zu erarbeiten, sagt der sozialpolitische Sprecher der SPD im Gemeinderat.

Es gehe außer um Senioren um viele unterschiedliche Gruppierungen, die ehrenamtliche Arbeit leisten. „In dem Objekt, das gefunden werden muss, sollen sich der Seniorenbeirat und der Arbeitskreis Inklusion treffen können. Aber es suchen auch das DRK, die Senioren-Engel, der Interkulturelle Treff, der Alleinerziehendentreff, die Diabetikergruppe, die Theatergruppe und die Selbsthilfegruppe nach Krebs eine neue Bleibe“, zählt Peterburs auf und hofft, niemanden vergessen zu haben.

In Großburgwedel hat die SPD-Ratsfraktion kürzlich in der dortigen Begegnungsstätte für Senioren Anregungen für ein Familien- und Seniorenzentrum in der Wedemark gesucht. „Wir wollen aber unser Projekt breiter für viele Nutzergruppen aufstellen“, berichtet Peterburs. In dem Mehrgenerationenhaus solle den Gruppen kein eigener Raum, sondern jeweils ein festes Zeitfenster zugewiesen werden - „wie in der Sporthalle“. Ein Café soll allgemeiner Treffpunkt werden. Möglichst noch 2015 solle das Projekt auf den Weg gebracht werden. „Wir konzentrieren uns auf vorhandene Möglichkeiten, gesucht wird im Gebäudebestand“, betont der Ratspolitiker und schließt aus finanziellen Gründen einen Neubau aus.

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