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17-Jährige reisen zu den Redhead Days

Bredenbeck 17-Jährige reisen zu den Redhead Days

Einmal im Jahr versammen sich im niederländischen Breda Menschen, die eines gemeinsam haben: Alle tragen rote Haare. Johanna und Luca aus Bredenbeck waren dabei.

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Rothaarige unter sich.

Quelle: privat

Bredenbeck. Menschen aus 54 Nationen haben sich jetzt beim jährlichen Rothaarigentreffen im niederländischen Breda versammelt - darunter auch Johanna Schiel und Luca Woiton aus Bredenbeck. „Die Leute sind richtig offen und freundlich. Man fühlt sich wie in einer großen Gemeinschaft“, sagt die 17-jährige Johanna. Sie und der ebenfalls 17-jährige Luca wollten unbedingt einmal an dem Treffen teilnehmen, nachdem sie zufällig davon gehört hatten.

Die Idee des Rothaarigentreffens stammt aus den Niederlanden. Der Maler Bart Rouwenhorst suchte 2005 in der kleinen niederländischen Stadt Asten mit einer Anzeige in der Zeitung rothaarige Frauen und Mädchen als Modelle für seine Gemälde. Denn rothaarige Modelle zu finden war schwierig. Daraus entwickelten sich die Redhead Days in Breda. Schon zum siebten Mal fanden sie statt, wie immer im September.

Ein Wochenende lang gibt es Partys, Filmabende, Speed-Datings, Foto-Shootings und Kunstausstellungen. Die Veranstaltung wird öffentlich gefördert und ist für die Teilnehmer überwiegend kostenlos. Jedes Jahr gibt es ein anderes Thema. „Dieses Jahr sollte man sich lila kleiden, und das Thema war Wonderland“, berichtet Johanna. Etwa 1600 Menschen hätten an den Redhead Days teilgenommen.

Für das Wochenende habe er - ohne Anreise - 80 Euro ausgegeben, sagt Luca. Übernachtet haben die beiden jungen Bredenbecker auf einem Zeltplatz. Sie trafen Rothaarige sogar aus den USA, Kanada, Mexico, Israel und Portugal. „Ich hätte nicht gedacht, dass die Menschen von so weit her anreisen“, sagt Johanna. Nächstes Jahr wollen die beiden jungen Bredenbecker auf jeden Fall wieder dabei sein.

Johanna und Luca sind mit ihren roten Haaren übrigens zufrieden. Im Alltag spiele die Farbe kaum eine Rolle, sagt Johanna. Man werde nur selten schief angeguckt. Als sie kürzlich in Kenia war, hätten die Menschen dort allerdings genau hingeschaut - und es hübsch gefunden.

Julie Moser

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