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Abrisstermin für Tretstelle ist weiter offen

Bredenbeck Abrisstermin für Tretstelle ist weiter offen

Spaziergänger beklagen einen erbärmlichen Zustand der ehemaligen Wassertretstelle in Bredenbeck. Die Region beabsichtigt zwar den Abriss der vor rund zwei Jahren geschlossenen Anlage, einen Termin dafür gibt es aber noch nicht.

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Trister Anblick: Die seit 2013 geschlossene Wassertretstelle in Bredenbeck ist inzwischen völlig verschlammt.

Quelle: Carsten Fricke

Wennigsen. „Es ist eine kleine Baustelle, aber es ist schon unser Wunsch, dass die Betonplatten dort verschwinden“, sagt Regionssprecher Klaus Abelmann. Darüber hinaus sei auch der Boden an der Wassertretstelle unter anderem mit Glasscherben übersät und müsste entsorgt werden. „Wir haben aber noch keinen Rückbau verfügt und dafür auch keine Frist gesetzt“, betont Abelmann. Die Region führe weiter Gespräche mit dem Kneipp-Verein Wennigsen-Gehrden als ehemaligem Betreiber und mit der Gemeinde Wennigsen. Mit der Gemeinde verhandle die Region zudem über die Aufteilung der Kosten des Rückbaus - der allerdings für die Region keine hohe Priorität habe, wie Abelmann zugibt.

Der Kneipp-Verein hatte das Becken im Jahr 2013 geschlossen, weil er die Pflege und Instandhaltung nicht mehr ehrenamtlich leisten konnte. Der Versuch einer Bredenbecker Bürgerinitiative, die 1971 errichtete Anlage zu retten, scheiterte vor einem Jahr an Auflagen der Region. Sie untersagt es aus Gründen des Naturschutzes, den Bachlauf oberhalb des Beckens zu verändern oder das Wasser für das Tretbecken zu filtern.

Regionssprecher Abelmann betont, dass es mit den Wassertretstellen Am Lehmbrink in Wennigsen und in der Wennigser Mark zwei weitere Anlagen im Gemeindegebiet gibt, die aus Sicht der Region auch besser gelegen und besser geeignet sind. Die Wassertretstelle Am Lehmbrink war erst im Mai dieses Jahres nach einer Sanierung wieder eröffnet worden. Die Hälfte der Sanierungskosten in Höhe von rund 9000 Euro hatte die Region als Zuschuss beigesteuert - und dadurch die Erneuerung und Modernisierung der Anlage erst ermöglicht.

Von Carsten Fricke

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