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Alte Säcke bleiben liegen

Wennigsen Alte Säcke bleiben liegen

Wer noch alte Müllbeutel hat, sollte diese schnell aufbrauchen: Noch bis 15. Januar können die Säcke für 2015 genutzt werden. Danach bleiben sie liegen. Die Abfallwirtschaft begründet das mit einer Gleichbehandlung ihrer Kunden, die zwischen der Entsorgung durch die Tonne oder Müllbeutel wählen können.

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Liegen gelassen an der Hagemannstraße: Restmüllsäcke, auf denen 2014 steht, holt aha nicht ab.

Quelle: Nils Oehlschläger

Wennigsen. Von Katzen oder anderen streunenden Tieren aufgerissen, liegen sie in der Hagemannstraße herum. Die Müllbeutel der regionalen Abfallwirtschaft Aha werden wohl auch nicht mehr abgeholt. Der Grund: Sie sind zu alt. Anwohner haben Säcke aus dem Jahr 2014 genutzt, um ihren Restmüll loszuwerden.

Obwohl auch für diese Säcke Gebühren bezahlt worden sind, werden sie beim Abtransport von den Aha-Mitarbeitern ignoriert. Die Abfallwirtschaft begründet das mit einer Gleichbehandlung ihrer Kunden, die zwischen der Entsorgung durch die Tonne oder Müllbeutel wählen können.

„Wer sich für die Tonne entscheidet, kann am Jahresende kein ungenutztes Volumen übertragen oder erstattet bekommen“, teilt Aha-Sprecherin Helene Herich mit. Das müsse dementsprechend auch für Kunden gelten, die Säcke benutzen und ihr erworbenes Volumen mit veralteten Beutel vergrößern könnten.

Um einen erfolgreichen Übergang der Müllsäcke mit unterschiedlicher Gültigkeit zu gewährleisten, hat Aha die Nutzung der Säcke aus dem vergangenen Jahr zusätzlich für die ersten zwei Wochen des neuen Jahres genehmigt. Das bedeutet, dass Müllsäcke aus dem Jahr 2015 noch bis zum 15. Januar 2016 benutzt werden dürfen. „Wenn nach dem 15. Januar noch 2015er Säcke vor die Tür gebracht werden, darf Aha diese nicht abfahren, da es sich um falsch herausgestellte Säcke handelt und eine weitere Abfuhr dieser Säcke der Einhaltung des Gleichheitsgrundsatzes widersprechen würde“, teilt Herich weiter mit.

Kunden, die Müllsäcke geordert hätten, könnten ihren Bedarf durch ein formloses Schreiben oder einen Antrag im Internet jederzeit anpassen, solange dabei nicht die Mindestgrenze von 520 Litern im Jahr pro Einwohner unterschritten werde.

Von Nils Oehlschläger

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