Volltextsuche über das Angebot:

4 ° / 0 ° Schneeregen

Navigation:
Am Ruheforst entsteht öffentliche Toilette

Bredenbeck Am Ruheforst entsteht öffentliche Toilette

Nun also doch: Den Besuchern des Ruheforstes Deister - aber auch Spaziergängern und Ausflüglern - wird in Kürze im Steinkrüger Forst eine öffentliche Toilette zur Verfügung stehen. Im Tauziehen um die Übernahme der Unterhaltungskosten hat der Ruheforst-Betreiber eingelenkt.

Voriger Artikel
Unbekannte entsorgen Motorblock im Deister
Nächster Artikel
Werden zwei Schwarzkiefern zum Härtefall?

Schon lange ein dringendes Bedürfnis von Besuchern: Nahe dem Eingang des Ruheforstes steht Gästen und anderen Spaziergängern schon in Kürze in einem Anbau der Pumpenstation eine öffentliche Toilette zur Verfügung.

Quelle: Ingo Rodriguez

Bredenbeck. "Wir sehen die Notwendigkeit ein und wollen Angehörigen eine Toilette zu Verfügung stellen", sagt Ruheforst-Betriebsleiter Ralf Schickhaus. Die Bauarbeiten stehen bereits kurz vor dem Abschluss. Rund 40 000 Euro investiert der privater Ruheforstbetreiber, um an einem Pumpenhäuschen des Strom- und Wasserversorgers Purena einen kleinen Toilettenbau zu errichten – rund 50 Meter vom Eingang des Ruheforstes entfernt, direkt neben dem Parkplatz am Ende des Steinkrüger Weges.

"Im Herbst haben die Arbeiten mit der Errichtung des Anbaus und der Bereitstellung eines Strom- und Wasseranschlusses begonnen, im Mai soll die Toilette in Betrieb genommen werden", sagt Schickhaus.

Eine kleine Toilette in der Nähe des Ruheforstes: Für viele Trauergäste und Besucher der Ruhestätten sowie des Waldes im Steinkrüger Forst war das schon lange ein dringendes Bedürfnis. An der Notwendigkeit eines Friedhofsklos am Rand des Deisters bestand auch schon lange kein Zweifel: Seit der Inbetriebnahme der Anlage vor neun Jahren sind dort die Besucherzahlen rasant angestiegen. Und schon seit Jahren signalisieren Friedhofsbesucher regelmäßig, dass eine fehlende Toilette abseits der Wohnbebauung ein Notstand ist.

Trotzdem wurde eine Anlage bislang noch nicht gebaut. Dabei hatte der Ruheforstbetreiber auf die Hinweise bereits vor mehr als zwei Jahren reagiert. Alle notwendigen Genehmigungen für einen Toilettenanbau lagen schon vor. Nur: Die Gemeinde Wennigsen war nicht bereit, die laufenden Kosten für Wasser und Strom zu übernehmen. Dazu hatte die Ruheforstbetriebsleitung die Gemeinde angesichts der Einrichtung einer öffentlichen Toilette aufgefordert – vergeblich.

„Der Ruheforst ist eine private Einrichtung, und die laufenden Unterhaltungskosten für eine Toilette sind eine freiwillige Leistung“, hatte Wennigsens Bürgermeister Christoph Meineke vor etwa einem Jahr argumentiert und auf die bestehende Haushaltssperre verwiesen. Wenn für die Friedhofsbesucher dort eine Toilette erforderlich sei, müsse der Betreiber eine solche Anlage selbst installieren und unterhalten, begründete der Bürgermeister damals die Haltung der Gemeinde.

Gut ein Jahr später hat der Ruheforstbetreiber nun doch noch eingelenkt und eine öffentliche Toilette errichtet. Die Inbetriebnahme steht kurz bevor. "Wir haben eine andere finanzielle Lösung für die laufenden Unterhaltungskosten gefunden. Die Gemeinde beteiligt sich nicht", sagt Betriebsleiter Schickhaus nur. Und es geht offenbar nicht nur um die Kosten für Strom und Wasser. "Die Toilette muss ja auch morgens auf-, abends abgeschlossen und sauber gemacht werden", sagt Schickhaus.

doc6un5te2dvxsbwjwckb1

Schon lange ein dringendes Bedürfnis von Besuchern: Nahe dem Eingang des Ruheforstes steht Gästen und anderen Spaziergängern schon in Kürze in einem Anbau der Pumpenstation eine öffentliche Toilette zur Verfügung.

Quelle: Ingo Rodriguez
Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Nachrichten

Bereits zum fünften Mal hat der Lions-Club für das Calenberger Land einen Adventskalender aufgelegt. Jeden Tag werden Preise vergeben im Gesamtwert von fast 10.000 Euro. Hier finden Sie täglich alle Gewinner. mehr

doc6xm5adb5sl2ah29r73p
Jugendpflege bedankt sich mit einer Party

Fotostrecke Wennigsen: Jugendpflege bedankt sich mit einer Party

Ihr Kontakt zur Redaktion

Jennifer Krebs:
Telefon: 05108 642 - 117
E-Mail: jennifer.krebs@haz.de