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Argestorf hat eine neue Ortsbürgermeisterin

Argestorf Argestorf hat eine neue Ortsbürgermeisterin

Der Ortsrat in Argestorf hat sich konstituiert. Ortsbürgermeisterin Gabriele Knoll hörte nach 20 Jahren auf. Für die SPD war bei der Wahl niemand angetreten. Dafür gründete sich eine neue, junge Gruppe, Wir für Argestorf, die nun die Ortsbürgermeisterin stellt: Ortsbrandmeister-Frau Sonja Schwarze (28).

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Der neue Ortsrat in Argestorf (von links): Jörn Augsburg, Jutta Becker, die neue Ortsbürgermeisterin Sonja Schwarze, ihr Stellvertreter Julian Felsen und Sabrina Meier.

Quelle: Jennifer Krebs

Argestorf. Nach nur 33 Minuten waren alle Formalia erledigt und Argestorfs neue Ortsbürgermeisterin und ihr Stellvertreter, Elektrotechnik-Student Julian Felsen (23, Wir für Argestorf), gewählt. Die Verwaltungsfachwirtin bei der Stadt Hannover wohnt seit 2011 in Argestorf. "Ich wäre auch als Einzelkandidatin bei der Kommunalwahl angetreten", sagte Schwarze am Montagabend am Rande der Sitzung. Aber es fanden sich Mitstreiter. "Man braucht keine Partei im Rücken, um sich für den Ort zu engagieren", sagte Felsen. Die neue Ortsbürgermeisterhin will einiges für ihr Dorf bewegen. Auch wenn alle neu dabei seien: "Das wird funktionieren. Ich habe einen guten Ortsrat hinter mir", sagte Schwarze.

Der Ortsrat in Argestorf hat sich komplett neu zusammengesetzt. In dem Gremium sitzen noch Sabrina Meier (28, Wir für Argestorf) sowie Jörn Augsburg und Jutta Becker (beide CDU). Alle fünf Sitze sind wieder besetzt. Im Gegensatz zur abgelaufenen Wahlperiode.

Rückblick: Bei der Kommunalwahl 2011 hatte es wegen eines kurzfristigen Ausfalls nur vier Bewerber gegeben. Nur mit Genehmigung des Landeswahlleiters durfte der Ortsrat mit nur vier Mitgliedern weiter bestehen. So eine Ausnahme hätte es nicht noch einmal gegeben. Dann hätte die Partei mit den meisten Stimmen im Ort lediglich einen Ortsvorsteher stellen dürfen. Letztlich gab es bei der Kommunalwahl im September sogar mehr Kandidaten als zu vergebene Mandate.

Blumen gab es für die scheidende Ortsbürgermeisterin Gabriele Knoll (58, SPD), die 20 Jahre im Ortsrat gesessen hatte und nicht noch einmal angetreten war. Zehn Jahre war sie Ortsbürgermeisterin gewesen. In zwei Jahren will Knoll vorzeitig in Ruhestand gehen, dann soll Zeit sein für andere Dinge. Von ihren vielen Ehrenämtern hat sie nur den DRK-Vorsitz behalten.

Nach seiner ersten Sitzung setzte sich der neue Ortsrat noch mit der Bürgerinitiative (BI) Lübecker Straße um Christoph von Mengersen zusammen. Der Ausbau der maroden Straße beschäftigt das Dorf seit Jahren. 745.000 Euro hat die Verwaltung dafür in den Haushalt dafür eingestellt.

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Blumen für die scheidende Ortsbürgermeisterin (von links): Gerhard Knoll, Gabriele Knoll und Friedrich Schwartze.

Quelle: Jennifer Krebs
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