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Kein Wohnwagencamp für Flüchtlinge am Waldrand

Bredenbeck Kein Wohnwagencamp für Flüchtlinge am Waldrand

Ungeeigneter Standort: Auf dem Waldparkplatz am Sportplatz in Bredenbeck entsteht kein Wohnwagencamp für Flüchtlinge. Das hat Fachbereichsleiterin Barbara Zunker von der Gemeindeverwaltung in der Ortsratssitzung mitgeteilt. Demnach kommen auch keine anderen Flächen in Bredenbeck für eine mobile Siedlung infrage.

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Als Standort für ein Wohnwagencamp ungeeignet: Auf dem Waldparkplatz in Bredenbeck entsteht keine mobiles Flüchtlingscamp.

Quelle: Ingo Rodriguez

Bredenbeck. „Es wird keine Wohnwagen am Waldrand geben, dieser Standort ist vom Tisch“, sagte Zunker. Offenbar sieht die Gemeindeverwaltung in ganz Bredenbeck auch keine passenden Alternativen. „Der Ort ist für die Unterbringung der Wohnwagen nicht geeignet und damit raus“, sagte Zunker.

Die Fachbereichsleiterin mochte zwar bei einem möglichen drastischen Anstieg der Flüchtlingszahlen keinen Kurswechsel ausschließen. „Zumindest für 2016 ist diese Diskussion aber vom Tisch“, betonte Zunker. Auf dem Waldparkplatz soll laut Ortsbürgermeister Hans-Heinrich Warnecke bis zum Ende des Jahres stattdessen der Ausbau für Ausflügler abgeschlossen werden.

Zunker erläuterte vor rund 40 Besuchern auch noch einmal den Hintergrund für die Anschaffung der mobilen Unterkünfte. „Die Anhänger wurden gekauft, um bei einer plötzlichen Ankunft von weiteren zehn bis zwölf Asylbewerbern die Unterbringung in Schulsporthallen auszuschließen“, sagte sie. Die Mobile seien grundsätzlich nur für kurzfristige Unterbringungen von zwei bis drei Wochen gedacht – als Notlösungen, bis andere Wohnungen hergerichtet seien.

Laut Zunker hat die Gemeinde auch bereits viele private Flächen als Aufstellstandorte angeboten bekommen. Es müsse aber auch die Struktur der Umgebung stimmen. „Bei einem Platz mit zehn bis 15 Wohnwagen müssen Sanitäranlagen zur Verfügung stehen.“ Zudem seien Sozialarbeit und ein Hausmeister unerlässlich.

Nach Angaben von Zunker hat auch das Land derzeit keine Pläne, die ehemalige Polizeischule in der Wennigser Mark als Flüchtlingsunterkunft herzurichten. Infrage komme ohnehin nur eine Nutzung als Erstaufnahmelager des Landes oder der Region für etwa 500 Menschen – dafür seien jedoch extreme Umbauarbeiten erforderlich.

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