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Ausbau beginnt nach Einigung mit Kleingärtnern

Wennigsen Ausbau beginnt nach Einigung mit Kleingärtnern

Im Ortskern von Wennigsen wird seit Anfang des Jahres auf dem Heinz-Berndt-Weg eine Asphaltstraße mit Gehweg zur neuen Seniorenwohnanlage des Vereins Graubunt gebaut. Bereits vor dem Beginn der Arbeiten hat sich die Gemeinde mit den benachbarten Kleingärtnern über die Räumung eines öffentlichen Grünstreifens geeinigt.

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Vor Baubeginn eine Schotterpiste: Auf dem Heinz-Berndt-Weg wird seit Anfang des Jahres eine Asphaltstraße mit Gehweg angelegt.

Quelle: Ingo Rodriguez

Wennigsen. Es ist der Auftakt einer viel diskutierten Umgestaltung. Seit Monaten hatten Kommunalpolitiker über den Endausbau diskutiert: Die Strecke soll breit genug für Rettungsfahrzeuge und landwirtschaftliche Maschinen sein. Andererseits soll es auch genug Platz auf dem Gehweg geben, damit sich Senioren mit Rollatoren begegnen können.

Inzwischen sind alle Fragen geklärt: Die Fahrbahn wird auf einer Breite von 5,15 Metern ausgebaut. Zudem wird ein barrierefreier Gehweg mit einer Breite von 2,5 Metern errichtet. Beantwortet ist offenbar auch die Frage, wer die Räumung eines öffentlichen Grünstreifens bezahlen muss. Einige Kleingärtner hatten am Heinz-Berndt-Weg jahrelang über die Grenzen ihrer Parzellen hinaus einen vier Meter breiten Grundstücksstreifen der Gemeinde als Gartenfläche mitgenutzt. Offenbar unwissentlich - und das hatte die Gemeinde auch geduldet. Weil nun die Straße ausgebaut wird, sollten die Parzellenbesitzer die Zusatzflächen aber auf eigene Kosten räumen.

Mittlerweile liegt laut Verwaltung eine neue Einigung zwischen den Kleingärtnern und der Gemeinde vor. „Wir haben uns nun auf eine pragmatische Lösung geeinigt“, erklärt Bürgermeister Christoph Meineke. Er bedauere die Missverständnisse. Der Kompromiss: Die Kleingärtner nehmen ihre Zäune zurück, im Gegenzug entfernt die Gemeinde übrige Baumstümpfe und Zaunpfosten. Hintergrund: Auf der westlichen Seite des Weges ist zwar vorerst keine feste Bebauung geplant. Möglicherweise sollen dort aber später begrünte Parkplatzflächen angelegt werden. Laut Bürgermeister hatte die Gemeinde den Grundstücksstreifen 1989 von der Klosterkammer erworben. Da der Straßenausbau auf sich warten ließ, hatte niemand die Naturfreunde auf die neuen Eigentumsverhältnisse hingewiesen.

Vor Beginn des Schneefalls hat eine Tiefbaufirma jetzt auf der östlichen Seite mit dem Straßenbau begonnen. Sobald Tauwetter einsetzt, rollen die Bagger wieder an. Vor den Sommerferien soll soll die Straße fertig sein. Gesamtkosten: rund 190 000 Euro.

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