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KGS-Ausbau: Gremien verweigern Votum

Wennigsen KGS-Ausbau: Gremien verweigern Votum

Bei der Präsentation der Pläne für den zweiten Bauabschnitt der KGS haben sich drei Fachausschüsse in einer gemeinsamen Sitzung geweigert, über die Entwurfsplanung abzustimmen. Stattdessen wurden die Pläne für das Drei-Millionen-Euro-Projekt nur zur Kenntnis genommen - weil der Beschlussvorlage eine Kostenberechnung fehlte.

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Fortsetzung folgt: Nach dem Abschluss der Arbeiten für den ersten Bauabschnitt soll im Sommer der Verwaltungstrakt erweitert werden.

Quelle: Björn Franz

Wennigsen. Dämpfer für den weiteren Ausbau der Kooperativen Gesamtschule (KGS): Bei der Vorstellung der Pläne für den zweiten Bauabschnitt gab es heftige Kritik für die Gemeindeverwaltung. Die Rathausmitarbeiter hatten erst am Sitzungsabend eine Beschlussvorlage geliefert – unvollständig und ohne exakte Aufschlüsselung der zu beschließenden Kosten.

An der KGS soll für die weitere Umsetzung der Oberstufe spätestens ab Ende Juni der Verwaltungstrakt erweitert werden. Außerdem müssen Brandschutzbestimmungen umgesetzt, Toiletten saniert und Inklusionsvorgaben umgesetzt werden. Rund 3,1 Million Euro will die Gemeinde investieren. Nur lieferten die Mitarbeiter keine Auflistung, welche Arbeiten welche Kosten verursachen und welche Kosten zur ohnehin unvollständigen Beschlussvorlage gehören. Und: Eine an die Wand projizierte Tabelle war nicht lesbar.

Für eine Abstimmung fehle belastbares Zahlenmaterial, angesichts der hohen Summen sei Beratungsbedarf erforderlich, waren sich alle Kommunalpolitiker einig. Fachbereichsleiter Martin Waßermann entschuldigte die schlampige Vorbereitung mit hoher Arbeitsbelastung.

Zwar ist es unwahrscheinlich, dass der Zeitplan für den weiteren Ausbau der KGS ins Wanken gerät. Die Konzepte stehen, und eine Zustimmung gilt als Formsache. Trotzdem: Wenn der Rat der Gemeinde am Donnerstag, 17. März, kein grünes Licht gibt, wird es bis zu den Sommerferien knapp mit einer Baugenehmigung. Und eine späte Ausschreibung der Bauarbeiten hätte laut Verwaltung schlechtere Angebote zur Folge.

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