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Bau des Cafés verzögert sich

Holtensen Bau des Cafés verzögert sich

Stillstand wegen behördlicher Vorgaben: Die für diesen Herbst angekündigte Eröffnung eines neuen Dorfcafés auf dem Gelände der Firma-Holzmüller verzögert sich bis zum Frühjahr. Derzeit deutet nicht einmal irgendetwas auf einen Baubeginn hin. Laut Geschäftsführung zieht sich das Genehmigungsverfahren in die Länge.

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Exponierte Lage mit großem Besucherpotenzial: An der viel befahrenen Bundesstraße 217 in Holtensen sollen auf dem Gelände der Firma Holzmüller nach dem Abbau einer Ausstellungshalle (Bild unten) und nach dem Abschluss der Genehmigungsverfahrens die Bauarbeiten für einen Backshop mit Café beginnen - voraussichtlich im November.

Quelle: Ingo Rodriguez

Holtensen. Frische Backwaren und ein gemütlicher Treffpunkt mitten im Ort an der Bundesstraße 217: Darauf müssen die Dorfbewohner aus Holtensen offenbar noch einige Wochen länger warten als ursprünglich erhofft. Der Zeitplan für den Teilabriss und Umbau eines Ausstellungspavillons für Gartenmöbel zu einem Backshop mit Café ist für Holz-Müller in der bislang angekündigten Form nicht mehr einzuhalten. Ursprünglich sollten die Bauarbeiten im Juli beginnen.

„Das Verfahren für die Baugenehmigung zieht sich wegen Brandschutzauflagen in die Länge“, sagt Olaf Müller. Demnach sei es notwendig, in der Planung noch einige weitere Vorgaben zum Personenschutz zu berücksichtigen, erklärt der Geschäftsführer. Trotzdem ist er zuversichtlich. „Sollte die Genehmigung jetzt zeitnah eingehen, wollen wir im November mit dem Umbau beginnen und möglichst noch vor dem Winter so weit sein, dass der Innenausbau starten kann“, sagt Müller. Dann sei die Eröffnung des Cafés im nächsten Frühjahr möglich.

Rund 300.000 Euro investiert Müller, um auf dem Firmengelände an der Hamelner Chaussee einen Ausstellungspavillon zu einem etwa 200 Quadratmeter großen Backshop mit Café umzubauen – inklusive Plätzen für Außenbewirtschaftung, barrierefreien Toiletten, Verkaufstresen, Parkplätzen und einem kleinen Spielplatz. Holz-Müller will das Café aber nicht selbst betreiben, sondern die neuen Räume vermieten. Mehrere Bäckereien aus der Umgebung seien interessiert daran, den Betrieb zu übernehmen.

Immerhin: Die Kosten für den Abriss eines alten Glasanbaus kann sich die Firma sparen. „Die Halle wird zurzeit von einem Unternehmen abgebaut und soll später in Ostdeutschland wieder aufgebaut werden“, sagt Müller. Vom neuen Dorfcafé erhofft er sich nicht nur regelmäßige Mieteinnahmen, sondern auch eine Belebung seines Geschäfts. Angesichts der exponierten Lage an der Durchfahrtsstraße sei wegen der neuen Tagesgastronomie vor dem Hintergrund von Verkehrsstatistiken mit rund 200 bis 400 Kunden pro Tag im Backshop zu rechnen. Etwa zehn Prozent dieser Gäste erwartet Müller auch im benachbarten Bau- und Holzfachhandelsbetrieb.

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Exponierte Lage mit großem Besucherpotenzial: An der viel befahrenen Bundesstraße 217 in Holtensen sollen auf dem Gelände der Firma Holzmüller nach dem Abbau einer Ausstellungshalle (Bild unten) und nach dem Abschluss der Genehmigungsverfahrens die Bauarbeiten für einen Backshop mit Café beginnen - voraussichtlich im November.

Quelle: Ingo Rodriguez
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