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Straßensanierung: Reihenfolge bleibt unverändert

Wennigsen Straßensanierung: Reihenfolge bleibt unverändert

Klare Absage: Der Bauausschuss der Gemeinde hat sich deutlich gegen Veränderungen in der Prioritätenliste des geplanten Straßensanierungsprogramm ausgesprochen. Der Ortsrat Wennigsen hatte gefordert, die Straßen rund um den S-Bahnhof als vorrangig einzustufen. Das hält der Bauausschuss nicht für erforderlich.

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Vierter Platz in der Prioritätenliste: Die Tulpenstraße in Bredenbeck soll schon im nächsten Jahr saniert werden - vor den Straßen rund um den S-Bahnhof in Wennigsen.

Quelle: Ingo Rodriguez

Wennigsen. Bei dem Ausschussvorsitzenden und CDU-Fraktionsvorsitzenden Eike Werner hatte die Ortsratssitzung vom Vorabend offensichtlich großen Eindruck hinterlassen. Die Wennigser Bürgervertreter hatten am Mittwochabend einstimmig eine neue Reihenfolge im Straßendeckensanierungsprogramm gefordert - zugunsten der Strecken rund um die Wennigser S-Bahnstation. Drei der Straßen sollen laut Ortsrat möglichst bereits im nächsten Jahr saniert werden - noch vor den maroden Straßen in Bredenbeck.

Diese Idee griff Werner in der Sitzung des Ausschusses für Bau, Planung und Umwelt noch einmal gezielt auf. Er stellte einen Antrag, im weiteren Beschlussverlauf unter Berücksichtigung der Empfehlungen aller Ortsräte noch einmal eine neue integrierte Prioritätenliste aufzustellen. Und Werner mochte auch eine gewisse Sympathie für die Forderung des Wennigser Ortsrates nicht verbergen: Laut Beschlussvorschlag der Verwaltung sei bei der Liste der in den nächsten Jahren zu sanierenden Straßen auch eine gleichwertige Berücksichtigung der Ortsteile zugrunde gelegt worden. Diese Ausgewogenheit vermisse er jedoch im geplanten Sanierungsprogramm. Schließlich sei Bredenbeck mit 13 Straßen berücksichtigt, Wennigsen aber nur mit acht.

Auf Werners Vorschlag reagierten die Ausschussmitglieder jedoch mit Ablehnung: "Ich sehe da keine Benachteiligungen", sagte CDU-Ratsherr Ernst Herbst. Der SPD-Fraktionsvorsitzende Klaus Kropp fasste das einhellige Unverständnis für den Antrag eindrucksvoll zusammen: "Wir sollten von der Kirchturmpolitik Abstand nehmen und das Große und Ganze im Blick haben, anstatt die geplanten Sanierungen in den jeweiligen Orten gegeneinander aufzurechnen."

Fachbereichsleiter Martin Waßermann von der Gemeindeverwaltung hatte zuvor auch noch einmal auf die verschiedenen Kriterien für die mühsam erarbeitete Sanierungsliste verwiesen. "Die Reihenfolge ist nach den zeitlichen und technischen Erfordernissen angepasst", versicherte er. Zudem solle die Liste alle zwei Jahre in Zusammenarbeit mit den politischen Gremien aktualisiert werden.

Die breite Ablehnung hatte Werner offenbar überzeugt. Er zog seinen Antrag zurück und stellte das geplante Straßensanierungsprogramm inklusive unverändert bestehender Reihenfolge zur Abstimmung. Der Bauausschuss empfahl dann auch ohne Gegenstimme, die aufgelisteten Straßen in der bislang geplanten Reihenfolge in den nächsten fünf Jahren instand zu setzen.

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