Volltextsuche über das Angebot:

4 ° / -4 ° wolkig

Navigation:
Baulärm soll Abiturienten nicht stören

Wennigsen Baulärm soll Abiturienten nicht stören

Wenn Henryk Buczynski und Nedzib Karzic den Trennschleifer einsetzen, wird es laut. Die Zwölftklässler, die ab Mittwoch in der KGS Wennigsen ihre Abiturprüfungen absolvieren, müssen sich wegen des Baulärms jedoch keine Sorgen machen, betont Schuleiterin Birgit Schlesinger.

Voriger Artikel
Schachtelpuppen sind hölzerne Botschafter
Nächster Artikel
Cruising-Lauf: Datum, Zeit und Stecke sind neu

Die Trockenbauer Henryk Buczynski (links) und Nedzib Karzic trennen in einem Flur Metallstreben ab und bereiten den Einbau von Brandschutzwänden vor.

Quelle: Carsten Fricke

Wennigsen. Baulärm und Abi-Klausuren - wie passt das zusammen? Überhaupt nicht, meint Dominik Zieb. Der KGS-Schüler, zugleich Mitglied des Wennigser Jugendparlaments, wies die Mitarbeiter der Gemeindeverwaltung und die Politiker in der Ratssitzung vor den Osterferien auf eine der wichtigsten Phasen eines Schülerdaseins hin. Aus leidvoller Erfahrung. "Im Vorabi hat uns der  Lärm gestört. Wird jetzt wieder gebohrt?", fragte der Schüler.

 "Das haben wir natürlich bedacht und von langer Hand vorbereitet", sagt KGS-Leiterin Birgit Schlesinger mit Blick auf die Prüfungen und die Bauarbeiten in den Gängen zwischen dem Alt- und Neubau der KGS. Alle Abiturklausuren würden - nach Fächern gestaffelt - bis Freitag, 29. April, im Neubau geschrieben. "Die Gemeindeverwaltung und die beteiligten Architekten sind informiert, dass in dieser Zeit keine lauten Arbeiten durchgeführt werden sollen", beruhigt die Schlesinger die besorgten Schüler. Allen Baubeteiligten seien zudem die in den Osterferien ausgearbeiteten Prüfungspläne und Raumbelegungen mitgeteilt worden, um Störungen vorzubeugen.

Martin Waßermann, Fachbereichsleiter Bau und Umwelt der Gemeinde Wennigsen, versichert ebenfalls, dass es "Ruhe gibt während der Klausuren. Wir haben die Termine auf dem Schirm." Die aufwendigen Arbeiten in der Schule dienen dem Brandschutz. Die Gemeinde müsse Auflagen der Region erfüllen. In den Osterferien seien die Flur ertüchtigt worden. "Dort befand sich noch Pappmaché unter den Betondecken", sagt Waßermann. Nach 40 Jahre sei es notwendig, in ein Gebäude zu investieren. Laut Waßermann gibt Wennigsen 386.000 Euro allein für den Brandschutz in der Schule aus.

Von Carsten Fricke

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Nachrichten
doc6sksno3d82g19r3wgge0
Fast ein kompletter Neustart in Sorsum

Fotostrecke Wennigsen: Fast ein kompletter Neustart in Sorsum

Ihr Kontakt zur Redaktion

Jennifer Krebs:
Telefon: 05108 642 - 117
E-Mail: jennifer.krebs@haz.de