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Wird der Klostergrund eingezäunt?

Wennigsen Wird der Klostergrund eingezäunt?

In Kürze soll die Bepflanzung im Klostergrund beginnen. Die Politik macht sich jedoch Sorgen um die Sicherheit der Kinder, da laut Planungen zwischen den vorgesehenen Spielflächen sowie der Bahnlinie und Degerser Straße nur ein geringer Abstand besteht. Im Gespräch ist nun das Ziehen von Zäunen.

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Die Nähe der Bahnlinie zum Klostergrund weckt bei der Politik Sicherheitsbedenken.

Quelle: Marcel Sacha

Wennigsen. "Es soll der Landschaft des Calenberger Landes ähneln - bloß in Miniaturgröße", sagte Landschaftsarchitekt Martin Diekmann, als er den Mitgliedern des Bauaussschusses jüngst die Pläne seines Büros für die Grüngestaltung des Neubaugebiets erläuterte. Die hügelige Topografie der Region soll seinen Ausführungen zufolge beispielsweise in Form des Erdwalls im nördlichen Bereich des Klostergrundes dargestellt werden und dabei gleichzeitig als Spielfläche für Kinder dienen.

Des Weiteren sind laut Diekmann weitere Flächen zum Spielen vorgesehen, unter anderem am westlichen Rand des Quartiers, also entlang der Degerser Straße. Die Spielfläche soll hierbei durch einen kleinen Graben sowie die Pflanzung von Eichenbäumen abgegrenzt werden.

Parteiübergreifend bezweifelten mehrere Ausschussmitglieder, dass dies für die Sicherheit der Kinder ausreichend sei. "Ich halte es für bedenklich, Kinder neben der Straße oder in der Nähe der Bahnlinie ohne Aufsicht spielen zu lassen", sagte beispielsweise Klaus Kropp (SPD). Er ergänzte: "Ich würde meine Kinder nicht dort spielen lassen." Unterstützung erhielt der Sozialdemokrat von Uwe Kopec von den Piraten. Möglicherweise könne das Aufstellen von Zäunen die Sicherheit für die Kinder erhöhen, sagte er. Dieser müsse ja nicht mehrere Meter hoch sein, ergänzte Kopec.

SPD-Ratsherr Reinhard Wiens wiederum äußerte sich gegenüber dem Vorschlag kritisch. Das Neubaugebiet grenze sich durch seine Optik ohnehin schon vom allgemeinen Erscheinungsbild des Ortes ab, sagte er. "Wenn jetzt auch noch Zäune aufgestellt werden, fehlt nur noch eine Schranke mit dem Hinweis 'Zutritt nur für Besserverdienende'", sagte Wiens sarkastisch.

Landschaftsarchitekt Diekmann widersprach den Ausführungen der Politiker. Er halte die Einzäunung des Klostergrunds sowohl vom gestalterischen als auch vom Sicherheitsaspekt für nicht sinnvoll beziehungsweise notwendig - zumindest entlang der Degerser Straße. Das wellige Profil und die Baumbepflanzung reichten seiner Ansicht nach aus, um ein unüberlegtes Betreten der Straße zu verhindern. Außerdem widerspreche das Ziehen von Zäunen dem Grundgedanken des "naturnahen Spielens" sowie dem angestrebten innerörtlichen Charakter, sagte er.

Laut Bürgermeister Christoph Meineke wird die Verwaltung die vom Bauausschuss geäußerten Bedenken dennoch "mitnehmen" und bei weiteren Überlegungen berücksichtigen.

Infotag für Nachbarn und Interessenten

Nachdem vor wenigen Tagen die Erschließungsarbeiten für das Neubaugebiet, das mittlerweile unter dem Namen "Caleidis am Deister" läuft, begonnen haben, startet nun auch der Vertrieb. Am Sonnabend, 9. September, lädt die eigens für das Bauvorhaben gegründete Projektgesellschaft Klostergrund 1 alle Nachbarn sowie Interessierten zu einem Informationstag vor Ort ein. Von 13 bis 18 Uhr stehen die Verantwortlichen in einem aufgebauten Lounge-Zelt auf der Degerser Straße in Höhe der Sedanstraße den Bürgern für Fragen zur Verfügung.

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Von Marcel Sacha

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