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Löschazubis sollen auf Umwelt und Ernährung achten

Bredenbeck Löschazubis sollen auf Umwelt und Ernährung achten

Abwechslungsreicher Dienstplan: Bei der neu gegründeten Kinderfeuerwehr in Bredenbeck sollen die jüngsten Mitglieder nicht nur spielerisch an künftige Einsatzschwerpunkte heran geführt werden. Die Betreuer wollen den Kindern auch Themen wie Umweltschutz und gesunde Ernährung näher bringen.

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Löschübungen, Spiel und Spaß: Bei der neuen Kinderfeuerwehr in Bredenbeck wollen die Betreuer um Uwe Weniger und Puppe Pelle (Mitte) den jüngsten Mitgliedern kindgerecht eine ganze Reihe von Themen näher bringen.

Quelle: Ingo Rodriguez

Bredenbeck. Der sechsjährige Henry bringt genau die richtige Einstellung mit: "Ich bin zum ersten Mal dabei und schon total gespannt, was wir machen", sagt er. Für die Pläne von Kinderfeuerwehrwart Michael Köhler und Stellvertreter Uwe Weniger ist das die optimale Voraussetzung. Auch wenn bei den ersten Diensten gerade in der Anfangsphase die gute alte Kübelspritze natürlich nicht fehlen darf: "Wir wollen nicht nur feuerwehrtechnische Inhalte kindgerecht vermitteln, sondern uns im Herbst auch spielerisch mit Umwelt- und Naturschutz beschäftigen", sagt Weniger.

Seit Anfang Januar treffen sich die "Bredenbecker Löschazubis" an jedem Freitag von 17 bis 18 Uhr am Gerätehaus zu ihren Übunsdiensten. Auf dem Dienstplan stehen aber nicht nur Löschübungen, sondern auch Bastelaktionen und Spiele. "Wir wollen auch zusammen Gemüse schnippeln und Suppe kochen, um gesunde Ernährung zu thematisieren", sagt Weniger. Ebenfalls geplant: Ein Kinder-Eltern-Abend, bei dem die Jungen und Mädchen den Großen ihr selbst gekochtes Essen servieren und verkaufen. Das Ziel: Die Betreuer wollen auch soziale Kompetenzen stärken.

Die Bredenbecker Feuerwehr hat mit der Gründung der Nachwuchsabteilung für Kinder im Alter von sechs bis zehn Jahren eine Lücke geschlossen. "Jetzt haben alle Ortsfeuerwehren im Gemeindegebiet eine Kindergruppe", sagt Weniger. Es habe in jüngerer Vergangenheit immer wieder Nachfragen gegeben. "Deshalb haben wir das jetzt endlich ins Rollen gebracht", so der 49-jährige Feuerwehrmann.

Mit der Beteiligung an den Diensten und der Resonanz auf das Angebot ist das Führungsduo bislang zufrieden. "Es kommen immer sieben bis neun Kinder, eingetreten sind schon fünf Löschazubis", sagt Weniger. Die Faustregel: Dreimal können die Kinder kostenlos zum Schnupperdienst kommen, dann sollen die Eltern erst ein Eintrittsformular ausfüllen. Gesamtkosten: Zehn Euro Jahresbeitrag.

Zum Betreuerteam gehören außer dem Führungsduo auch Felix Rinker und Martina Weniger. Außerdem ist auch immer die Erklärpuppe Pelle dabei. Das Ehepaar Weniger kennt sich mit Brandschutzerziehung bereits sehr gut aus, ist regelmäßig in Kindergärten und Grundschulen zu Gast, um auf Gefahren hinzuweisen. "Dafür haben wir auch einmal ein Handpuppenseminar belegt", sagt der stellvertretende Kinderfeuerwehrwart.

Zu den großen Attraktionen der Übungsdienste gehört aber nicht nur Puppe Pelle: Die Wenigers bringen auch immer einen verspielten Kameraden mit zum Gerätehaus: "Das ist unser Feuerwehrhund Kira", sagt Hundebesitzer Weniger und streichelt den niedlichen Vierbeiner.

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