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Braucht die Lübecker Straße auch neue Kanäle?

Wennigsen Braucht die Lübecker Straße auch neue Kanäle?

Die Ergebnisse der Kamerabefahrung der Kanäle in der Lübecker Straße werden am Montagabend in der Ortsratssitzung in Argestorf öffentlich vorgestellt. Ortsbürgermeisterin Sonja Schwarze sieht noch einige Arbeit auf den Ortsrat zukommen.

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Der Asphalt ist aufgerissen, die Löcher sind riesig. Die Lübecker Straße in Argestorf sieht schlimm aus. Nun kommt es darauf an, ob auch die Kanäle unter der Erde derart marode sind.

Quelle: Jennifer Krebs (Archiv)

Wennigsen. Die Lübecker Straße ist längst zum Dauerthema im Ortsrat von Argestorf geworden. Mindestens eine Millionen Euro werden die Straßenarbeiten nach den Kalkulationen des beauftragten Ingenieurbüros Keuntje kosten.

Ein großes Problem stellen nicht nur die äußerlichen Schäden, sondern auch die Kanäle unter der Erde dar. Das Ingenieurbüro hat diese Kanäle überprüft - und geht davon aus, dass die Rohre stark marode sind. Mit einer Kamerabefahrung wurden die Rohrleitungen von innen begutachtet. Die Kosten für diese bereits angefallenen Arbeiten werden auf die Anlieger der Straße umgelegt. 

Bei der Sitzung des Argestorfer Ortsrats am Montag werden die Aufnahmen aus den Kanälen gezeigt. "Wir kennen die Ergebnisse noch gar nicht und haben darum gebeten, diese zu sehen, damit wir auch einen Eindruck von dem Schaden entwickeln können", sagt Ortsbürgermeisterin Sonja Schwarze. Ein Mitarbeiter aus dem Baufachbereich wird die Ergebnisse vorstellen. Die Sitzung im Dorfgemeinschaftshaus beginnt um 19.30 Uhr und ist öffentlich. "Das Thema interessiert viele Bürger, deshalb soll jeder zuschauen können", sagt Schwarze. 

Sollten die Kanäle wirklich so marode sein wie angenommen, müssen auch sie bei einer Straßensanierung erneuert werden. Außerdem "haben wir an der Straße ja auch noch das Problem des Regenwassers. Zuerst müssen wir wissen, ob das vor oder hinter dem Ort abgeleitet werden soll", sagt Schwarze. Davon hänge dann ab, welche Kanäle eingebaut werden müssen.

Auch die Kostenübernahme hängt damit zusammen. Die Gemeinde müsste die Kosten für den Bau der neuen Kanäle übernehmen, sollte das Regenwasser hinter der Straße abgeleitet werden müssen. Auf die Anlieger würden die Kosten umgelegt, sollte das Niederschlagswasser schon vor der Straße abgeleitet werden müssen. 

Von Johanna Kruse

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