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Region ordnet Tempolimit an

Bredenbeck Region ordnet Tempolimit an

Ein neues Verkehrsschild zeigt es an: Auf dem Steinkrüger Weg ist ab sofort auf der gesamten Strecke nur noch Tempo 30 erlaubt. Damit reagierte die Region Hannover als Straßenverkehrsbehörde auf Kritik von Anwohnern über eine zunehmende Raserei von Autofahrern in Richtung Ruheforst.

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Ortsbürgermeister Hans-Heinrich Warnecke (rechts) und Ruheforst-Betriebsleiter Ralf Schickhaus enthüllen das neue Tempo-30-Schild am Steinkrüger Weg.

Quelle: Carsten Fricke

Bredenbeck. „Dieser Weg ist ja sehr stark frequentiert - durch den Ruheforst, aber auch durch Spaziergänger, Radfahrer, Jogger und andere Sportler sowie Nutzer des Wertstoffhofes“, sagt Ortsbürgermeister Hans-Heinrich Warnecke. Anwohner hatten deshalb im Frühjahr 2014 Unterschriften für eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf der Strecke gesammelt, auf der bisher nur in Teilen Tempo 30 galt und auf der es oft zu gefährlichen Begegnungen mit Autos gekommen sei.

Der Ortsrat habe sich diesem Wunsch der Anwohner im September 2014 einstimmig angeschlossen, und auch die Gemeinde habe das Anliegen unterstützt, betont Warnecke. Auch deshalb sei das Tempolimit nun vergleichsweise schnell umgesetzt worden.

Einen weiteren Beitrag zur Verkehrssicherheit bilden die in dieser Woche von Mitarbeitern des Baubetriebshofs neu aufgefüllten Bankette entlang des Weges. Insbesondere in Höhe des Wertstoffhofes habe es zwischen Asphaltdecke und Fahrbahnrand einen großen Höhenunterschied gegeben, der nun behoben worden sei, betont Warnecke.

„Das ist hervorragend geworden“, sagt Ruheforst-Betriebsleiter Ralf Schickhaus zum neuen Bankett. Nun könnten Fahrzeuge bei Begegnungen besser auf den Fahrbahnrand ausweichen. Dabei betont Schickhaus, dass auch er sich möglichst wenig Verkehr auf dem Steinkrüger Weg wünsche. „In unseren Verträgen steht, dass Beisetzungen nur im engsten Familienkreis stattfinden sollen“, sagt er. Dies wirke sich durchaus auf die Zahl der Fahrzeuge aus. Im Durchschnitt hätten Ruheforst-Mitarbeiter lediglich sechseinhalb Autos pro Beisetzung gezählt.

Auf der anderen Seite werde der Ruheforst aber weiterhin sehr gut angenommen. Daher sei ein Runder Tisch mit den Anwohnern geplant, um mit ihnen über die Verkehrsführung Richtung Ruheforst zu sprechen, betonen Warnecke und Schickhaus. Der Termin für den Runden Tisch stehe jedoch noch nicht fest.

Von Carsten Fricke

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