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Bredenbeck soll neues Baugebiet bekommen

Bredenbeck Bredenbeck soll neues Baugebiet bekommen

Bredenbeck könnte Wennigsens Pilotprojekt für Plusenergiehäuser werden. Im Nordosten des Ortes hinüber zu Holtensen soll ein großes Neubaugebiet erschlossen werden - wenn alle Grundeigentümer an die Gemeinde verkaufen. Die Verwaltung steigt jetzt erst in die Gespräche ein.

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Neubaugebiete: Bredenbeck hat durchaus Potenzial, um zu wachsen.

Quelle: Jennifer Krebs

Bredenbeck. Die Arbeitsgruppen, die sich für die Dorfentwicklung zusammenfanden, hatten gehofft, dass alles ein wenig schneller geht. Der Ortsrat hatte im Rahmen einer weitreichenden Bürgerbeteiligung diesen Zukunftsdialog angeschoben. Inzwischen ist es fast ein Jahr her, dass die Ergebnisse öffentlich vorgestellt wurden. "Seitdem warten wir auf ein Feedback aus der Gemeinde, damit nicht alles für die Katz' war", wandte sich Lena Sommerlad von der Ortsplanungsgruppe im Ortsrat direkt an den Bürgermeister.

Die Arbeitsgruppe stellt sich ein Baugebiet vor mit Alten-WG oder Mehrgenerationenhaus. Eventuell könnten Plusenergiehäuser vorgeschrieben werden mit der Chance auf Fördermittel. Charakter und Parzellierung sollen sich in die vorhandenen Bebauung einfügen, "damit keines dieser UFO-Neubaugebiete entsteht", führte Sommerlad aus. All diese Punkte will die Arbeitsgruppe in einem städtebaulichen Konzept festschreiben lassen, damit sie später auch wirklich im Bebauungsplan aufgenommen werden.

Bürgermeister Christoph Meineke musste den Schwung ein wenig bremsen. Grund: Das Areal an der Grundschule, das zum Baugebiet werden soll, gehört der Gemeinde noch gar nicht. Die Ausweisung eines Baugebiets und ein konkreter Einstieg in die Planungen wären letztendlich nur möglich, wenn sich die Grundstücksbesitzer einverstanden erklären, zu verkaufen. Und in dem zu überplanendem Gebiet sind eine ganze Reihe von Grundeigentümern betroffen. "Wir befinden uns erst in der Phase der Sondierung", erklärte Meineke, der langwierige Verhandlungen erwartet.

Bauen in zweiter Reihe

Nicht jedes Grundstück eignet sich für eine Hinterliegerbebauung. Es gibt welche in Bredenbeck, die sind 62 Meter lang, aber nur 16 Meter breit. Dann würde es mit einer vernünftigen Einfahrt schwierig werden. Wo es geht, soll aber nach Degersen auch in Bredenbeck das Bauen in zweiter Reihe möglich werden. Bürgermeister Christoph Meineke spricht von etwa 20 Grundstücken in der Tulpenstraße und Nelkenstraße, die infrage kommen könnten und auf die sich die Gemeinde nun als erstes konzentrieren will. Sein Angebot: Wer ein großes Grundstück besitzt, das er teilen lassen und verkaufen will, "kann gerne auf die Gemeinde zukommen, um die Möglichkeiten vorab zu prüfen".

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