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Grundschüler lassen sich in der Trauer helfen

Wennigsen Grundschüler lassen sich in der Trauer helfen

Der ambulante Hospizdienst begleitet Menschen auf der letzten Etappe ihres Lebensweges. Menschen, die ihren Partner oder einen Angehörigen verloren haben, finden Hilfe in der Trauer. Der Hort in Bredenbeck hat die Unterstützung von Trauerbegleitern nach dem Tod eines Grundschülers in Anspruch genommen.

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Erika Maluck vom ambulanten Hospizdienst hilft in der Trauer. In der Trauergruppe werden auch Bilder angefertigt.

Quelle: Frank Hermann

Wennigsen. "Als wir nicht mehr weiter wussten, waren Sie da. Herzlichen Dank dafür." Hortleiterin Inga Behre nutzte den Sozialausschuss, um der Hospizdienst-Vorsitzenden Anette Giere und Fuchsbau-Leiterin Erika Maluck noch einmal Lob und Anerkennung auszusprechen für die Hilfe. Ein zehnjähriger Grundschüler aus Bredenbeck war vor einem halben Jahr bei einem tragischen Unfall gestorben. Die Trauerbegleiter halfen den Mitschülern durch die schwere Zeit.

Der ambulante Hospizdienst Aufgefangen geht in die Familien. Zurzeit begleitet er 32 todkranke Menschen und die Angehörigen zu Hause. Hinzu kommen 35 Trauerbegleitungen. Hilfe durch Gespräche und schöne Momente. Keine medizinische oder pflegerische Hilfe, "das dürfen wir auch nicht", sagte Giere, die die Arbeit des Hospizdienstes im Sozialausschuss vorstellte. Einem schwerkranken Mann erfüllte der Hospizdienst kürzlich seinen letzten Wunsch. Er wollte Hannover von oben sehen. "Und wir schafften es, von Salzgitter aus einen Rundflug zu organisieren", erzählte Giere - eine Woche, bevor er starb.

Auch wenn der Verein mit seinem Lebenshaus, wo sich die Gruppen treffen, an der Hinterkampstraße in Barsinghausen ansässig ist, zuständig ist er auch für Wennigsen, Ronnenberg und Gehrden. Hier sollte es keine Hemmschwelle geben, sagte Giere, die in Wennigsen wohnt. Der Verein hat 210 Mitglieder, davon sind 80 ehrenamtlich in der Arbeit tätig.

In Wennigsen arbeitet der Hospizdienst mit dem Altenheim zusammen. Nicht ausreichend ist aus Sicht des Vereins die palliative Versorgung. "Es gibt nur zwei Ärzte in Barsinghausen", sagte Giere. Palliativstationen haben das Siloah, das Friederikenstift und die Medizinischen Hochschule Hannover - Gehrden hat keine.

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