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CDU fordert Sanierung der Grundschule

Bredenbeck CDU fordert Sanierung der Grundschule

Die CDU sprach sich bei einer Besichtigung der Grundschule Bredenbück gegen einen Neubau und für eine Sanierung auch. Das hält auch die Schulleiterin, Tatjana Seidensticker, für den richtigen Schritt. An der Schule waren kürzlich diverse Mängel am Brandschutz festgestellt worden.

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Mitglieder der CDU haben sich über den Zustand der sanierungsbedürftigen Bredenbecker Grundschule informiert.

Quelle: kruse

Bredenbeck. Bei einer Begehung der Grundschule Bredenbeck wurde schnell klar: Die CDU wünscht sich die Sanierung der Schule und keinen Neubau. Nachdem der Bauausschuss bei einer Sitzung festgestellt hatte, dass die Schule aufgrund von Mängeln im Brandschutz nicht mehr sicher sei, hatte die CDU in Wennigsen kurzfristig zu einer Besichtigung eingeladen, um die Problemstellen in Augenschein zu nehmen. Gekommen waren neben Mitgliedern der CDU und des Ortsrats auch die Elternvertretung der Grundschule und mehrere Eltern. Der CDU-Gemeindeverbandsvorsitzende, Ernst Herbst, führte die Gruppe durch die Flure, den Heizungsraum und ein Klassenzimmer. Beim Energieverbrauch stellte sich heraus: energetisch steht die Schule momentan genauso gut da, wie ein Neubau. „27000 Euro hat die Schule 2015 für Energie- und Gaskosten ausgegeben. Das ist ein guter Wert und es ist möglich die Heizung zu sanieren“, sagte Herbst.
Zu weiteren Mängeln gehören die Decken, die Elektrotechnik, die Notbeleuchtung und fehlende Notausgänge. „Auch behinderte Kinder, die zum Beispiel im Rollstuhl sitzen, müssen sicher nach draußen gelangen“, erklärte Herbst, „dafür hat die Schule schon gute Voraussetzungen, da sie komplett ebenerdig ist.“ Auch sei eine Sanierung um einiges günstiger als ein Neubau. „Wir stellen fest, dass es sich um ein Gebäude handelt, dass wirtschaftlich betrieben werden kann. Deshalb fordert die CDU die Sanierung der Schule“, zog Herbst als Resümee und betonte: „Es sollte jetzt schnell entschieden werden, wie es weitergeht, damit wir zügig voranschreiten können.“

Das bestätigt auch Klaus Palm, der Vorsitzende des Schulelternrates. „Die Entscheidung über Sanierung oder Neubau sollte schnell fallen und unabhängig von pädagogischen Konzepten oder Schulstrukturdebatten." Mögliche Erweiterungen könnten dann nach der Entscheidung vom Planer berücksichtigt werden. Ausreichend Platz sei auf dem Schulgelände vorhanden.

Ähnlich wie die CDU sieht das auch die Schulleiterin, Tatjana Seidensticker. „Ein Neubau ist energetisch möglicherweise sinnvoller, aber das inklusive Arbeiten wird dann vermutlich schwieriger“, sagte sie. Die Grundschule ist auf ein dreizügiges Modell ausgelegt, wird momentan aber nur von zwei Zügen genutzt. Ein Neubau würde um knapp 1000 Quadratmeter kleiner sein. „Wir nutzen viel die Nebenräume der Klassen, um die Schüler auch in kleinen Gruppen optimal fördern zu können. Ich glaube das wird nicht mehr funktionieren, wenn wir so viel weniger Platz zur Verfügung haben. Außerdem wird ein Neubau sicherlich nicht ebenerdig werden, was ein großer Vorteil unserer Schule ist“, meinte Seidensticker. Zunächst aber sei sie  froh, dass die Gemeinde sich nun des Problems annehme.

Von Johanna Kruse

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