Volltextsuche über das Angebot:

9 ° / 7 ° Regen

Navigation:
Der Stapellauf rückt immer näher

Wennigsen Der Stapellauf rückt immer näher

Im Wasserpark Wennigsen haben rund 20 Kinder mit der DLRG-Ortsgruppe wassertaugliche Floße für die dritte Spaßbootregatta gebaut. Der Stapellauf rückt immer näher: Am 19. Juni wird um die Wette gepaddelt.

Voriger Artikel
Scheunenfest zum Feuerwehrgeburtstag
Nächster Artikel
Viel Applaus für Theaterpremiere im Deister

Der Wasserpark als Miniwerft: Rund 20 Kinder bauen mit DLRG-Helfern schwimmende Plattformen für die dritte Wennigser Spaßbootregatta.

Quelle: Ingo Rodriguez

Wennigsen. Auf den ersten Blick sind es waghalsige Konstruktionen. "Die schwimmen wirklich", versichert Martin Dankert. Der Vorsitzende der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft (DLRG) in Wennigsen kennt sich aus. "Bei der Premiere vor acht Jahren haben wir noch Papprollen als Schwimmhilfen benutzt, aber mit leeren Kanistern sind die Floße stabiler", sagt er und schmunzelt.

Der 13-jährige Wanja macht als Schiffsbauer einen routinierten Eindruck: "Der Rumpf besteht bei allen Floßen aus einer Holzpalette und leeren Plastikkanistern", erläutert der Jugendliche die Grundkonstruktion. Das Basis-Material für die schwimmenden Plattformen hat die DLRG allen Kindern für die Bastelaktion zur Verfügung gestellt. "Eine Firma hat uns rund 170 Kanister geschenkt und mit einem Transporter zum Wasserpark gebracht", sagt Dankert. Die Holzpaletten konnte er mit DLRG-Helfern aus einem Baumarkt abholen. "Befestigt werden die Auftriebshilfen am Holz mit robustem Klebeband", so Dankert.

Trotz der einheitlichen Grundkonstruktion müssen die Bootsbauer auch Ideen einbringen. Bei der Gestaltung der Boote sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Zulässige Materialien sind laut Veranstaltungsreglement Papier, Pappe, ungiftige Kleber sowie Farben, Stoff, Plastikteile und Seile. Der 13-jährige Wanja hat leere Apfelsaftkartons in seine Miniwerft mitgebracht. "Die werden mit Papprollen verstärkt und dienen als Sitze", sagt er und sägt sich eine Stütze zurecht.

Es ist bereits die dritte Auflage der Wennigser Spaßbootregatta. Im vergangenen Jahr lockte das Spektakel etliche Zuschauer an. Am Sonntag, 19. Juni werden die Floße wieder zu Wasser gelassen. Nach dem Stapellauf soll um 11 Uhr der Startschuss fallen. Veranstalter sind die DLRG und der Tourismusservice. Teilnehmen können laut Reglement Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre. Sie müssen aber Schwimmer sein. "Die drei- bis vierköpfigen Teams müssen mit ihren Spaßbooten im Schwimmbecken nacheinander einen Parcours bewältigen - und dabei eine Zusatzaufgabe meistern", sagt Dankert. Schnelligkeit und Geschicklichkeit seien ebenso Bewertungskriterien wie eine originelle Gestaltung der Boote und der Mannschaftskleidung. "Die Floße können mit wenig Aufwand in Motto-Boote verwandelt werden - Seeungeheuer, Hippie-Schiff oder Star-Wars-Gleiter", sagt Dankert.

Auch Wanja hat sich mit seinem Team bereits für einen Namen entschieden. Die Schiffstaufe steht zwar noch aus. "Unser Boot heißt wegen der Kartons 'Adam-Apfelsaft'", sagt er. Zwar geht es bei dem Wettbewerb um einen Pokal voll mit Gummibärchen. Trotzdem soll der Spaß im Vordergrund stehen. Lars Siemers hat für seinen sechsjährigen Sohn Jan Fiete sogar ein kleines Rettungsboot konstruiert, das im Schlepptau am Floß hängen soll."Kentern kann man immer, soll doch schließlich Spaß machen", sagt der Vater augenzwinkernd.

Anmeldungen für die Spaßbootregatta sind weiterhin bei Martin Dankert unter Telefon (01 62) 6 24 16 46 möglich. Das Material für die Grundkonstruktion wird zur Verfügung gestellt.

doc6ptycb28xarclxqkmkk

Fotostrecke Wennigsen: Der Stapellauf rückt immer näher

Zur Bildergalerie
Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Nachrichten
doc6sp6s60krn71anqdkk5w
Abschied mit ein bisschen Verspätung

Fotostrecke Wennigsen: Abschied mit ein bisschen Verspätung

Ihr Kontakt zur Redaktion

Jennifer Krebs:
Telefon: 05108 642 - 117
E-Mail: jennifer.krebs@haz.de