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DRK-Spende lockt Kinder in die Leseecke

Degersen/Wennigsen DRK-Spende lockt Kinder in die Leseecke

Eine Spende, elf Empfänger, nachhaltige Wirkung: Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) in Wennigsen hat die Kindergärten im Gemeindegebiet auf Shoppingtour geschickt. Alle elf Betreuungseinrichtungen konnten sich auf Kosten des DRK-Ortsvereins neue Kinderbücher anschaffen - eine sinnvolle Investition mit Langzeitwirkung.

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Gemütlich auf dem Lesesofa: Die DRK-Vorsitzende Renate Teige (links), Integrationsbeauftragte Hacer Kirli und Margit Wend vom Sprachheilkindergarten blättern in der benachbarten Einrichtung Bullerbü mit den Jungen und Mädchen in den neuen Büchern.

Quelle: Ingo Rodriguez

Degersen/Wennigsen. Die Geschmäcker sind verschieden. Und der Zeitgeist hat schon vielen neuen Figuren zur Geburtsstunde verholfen: Dort, wo früher Max und Moritz aus dummen Streichen ihre Lehren zogen und sich die kleine Raupe Nimmersatt auf natürliche Fresstour begab, liegen heutzutage der Grüffelo und der kleine Drache Kokusnuss auf dem Stapel und treiben ihre Blüten. Der großen Auswahl zum Trotz: Kinderbücher sind lehrreich, und sie prägen Generationen. "Das war uns wichtig: etwas Bleibendes zu hinterlassen", sagt die DRK-Vorsitzende Renate Teige.

Im Kindergarten Bullerbü in Degersen hat sie jetzt ihre Besuchstour gestartet. Teige will sich davon überzeugen, dass die Spende des Ortsvereins gut angekommen ist. 1000 Euro hat das DRK zur Verfügung gestellt, um allen insgesamt elf Kindergärten im Gemeindegebiet Anschaffungen zu ermöglichen. Ursprünglich sollte der Betrag der Arbeit mit Flüchtlingskindern zugute kommen. Gemeinsam mit der Wennigser Integrationsbeauftragten Hacer Kirli hat Teige jedoch angeregt, dass neue Kinderbücher davon gekauft werden - auch mehrsprachig. "Damit ist allen Kindern geholfen", sagt Kirli beim gemeinsamen Besuch in Degersen.

Dort lieferten etliche Jungen und Mädchen in der gemütlichen Leseecke einen eindrucksvollen Beweis dafür, dass die Spende sinnvoll angelegt ist. "Die Kinder sitzen jeden Tag in unserer Ecke und auf dem Lesesofa", berichtet Leiterin Gabriele Klingebiel. Der Betrag sei den Kinderzahlen entsprechend auf die Einrichtungen verteilt worden. "Davon haben wir acht neue Bücher gekauft."

Auch der Leiter des benachbarten Sprachheilkindergarten, Ingo Laskowski, ist von der Spende begeistert. "Vorlesen wird im digitalen Zeitalter immer wichtiger, weil es auch einen Dialog auslöst", sagt Laskowski, der mit Stellvertreterin Margit Wend ebenfalls neue Bücher gekauft hat.

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