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Astronomieunterricht vor dem Rathaus

Wennigsen Astronomieunterricht vor dem Rathaus

Sonne, Mond und Sterne - der Freundeskreis Zeitmonument Wennigsen erklärt bei seinen Führungen regelmäßig die Sonnenuhr vor dem Rathaus. Seit der Gründung des Freundeskreises haben inzwischen schon 1500 Gäste gelernt, wie sie dort Zeiten und Daten ablesen können.

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Im Sommer findet einmal im Monat eine Führung rund um das Zeitmonument statt.

Quelle: Johanna Kruse

Wennigsen. "Mach es wie die Sonnenuhr, zähl die heitren Stunden nur!" Was so simpel scheint, ist in der Praxis dann doch komplizierter. Wegen der komplexen Struktur erhielt die Sonnenuhr am  Wennigser Rathaus viele Jahre lang kaum Aufmerksamkeit, nachdem Erich Pollähne der Gemeinde 1995 das Zeitmonument schenkte, das 16 Sonnenuhren in sich vereint. Um Licht ins Dunkel zu bringen und das Werk des Hobby-Astronomen angemessen zu würdigen, taten sich 2014 zehn astronomisch vorgebildete Köpfe zusammen. So entstand der Freundeskreis Zeitmonument Wennigsen.

Von April bis Oktober veranstalten die Mitglieder des Freundeskreises einmal im Monat eine einstündige Führung, in der sie die Einzelheiten des Monuments genauer erklären. Besucher lernen, wie sie anhand der Sonnenuhren Zeiten und Daten ablesen können und werden durch die Geschichte der Astronomie geführt. Und das Interesse an den Führungen ist groß. "Wir haben seit der Gründung 2014 rund 1500 Gäste hier gehabt", sagt Freundeskreis-Initiator Erwin Kophstahl. "Die Faszination Sonne, Mond und Sterne ist in uns verankert, selbst Kinder sind begeistert von dem Phänomen."

Nicht nur Wennigser wollen wissen, was es mit der Sonnenuhr vor ihrem Rathaus auf sich hat. "Wir haben viele Gäste von außerhalb. Die Leute freuen sich, dass sie im Detail erklärt kriegen, was sie vor sich haben. Durch das Verständnis wird dann auch immer mehr Interesse geweckt", erklärt Kophstahl.

Die letzte reguläre Führung in diesem Jahr fand am Sonnabend statt. Doch der Freundeskreis plant weitere Veranstaltungen im Winter, unter anderem eine Nachtwanderung mit Sternbeobachtung auf dem Deisterkamm. Organisiert werden kann allerdings erst kurz vorher. "Es muss der richtige Tag sein, wir brauchen festes klares Wetter und Neumond, damit die Sicht möglichst gut ist", erklärt Willi Linke, Lehrer für Himmelskunde an der Waldorfschule. Mit Unterstützung der Volkssternwarte Hannover will der Freundeskreis das Event möglich und viele leuchtende Sterne über dem Deister sichtbar machen.

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Von Johanna Kruse

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