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Der Umbau zum Gemeinschaftshaus beginnt

Bredenbeck Der Umbau zum Gemeinschaftshaus beginnt

Es geht rasant los: Nur gut zwei Wochen nach der offiziellen Schlüsselübergabe läuft in Bredenbeck der Umbau der Mensingschen Scheune zum neuen Dorfgemeinschaftshaus bereits auf Hochtouren. Nach der Einrüstung des Gebäudes haben auch die Dachdecker ihre Arbeit aufgenommen.

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Vor der Scheune werden massive Balken für die Reparatur von Teilen des Dachstuhls abgeladen. Dachdecker Nikolaus Engelke (siehe Bildergalerie) zeigt Schäden an der Grundkonstruktion und erneuerte Dachflächen. Auf der Rückseite der Scheune fehlen auf einem Teil des Daches nur noch neue Ziegel.

Quelle: Ingo Rodriguez

Bredenbeck. Es ist offensichtlich: Der Dorfgemeinschaftsverein will bei der Umsetzung seines 1,1-Millionen-Euro-Projekts nicht unnötig viel Zeit verlieren und drückt mächtig aufs Tempo: Nur zwei Tage nach dem Festakt mit Übergabe der Scheunenschlüssel und eines Fördergeldbescheides über 97 707 Euro aus dem neuen Bundesprogramm für die ländliche Entwicklung hatte schon ein Gerüstbauer damit begonnen, rund um die Fassade des denkmalgeschützten Gebäudes begehbare Arbeitsebenen aufzubauen. Inzwischen haben die Dachdecker auf der Rückseite der Scheune auch schon etwa ein Drittel der Dachfläche für eine neue Eindeckung vorbereitet. „Das Dach soll möglichst in sechs Wochen fertig sein, damit der Verein innen in Eigenregie arbeiten kann“, sagt Dachdecker Nikolaus Engelke, Geschäftsführer der Firma Meisterdachdecker Bieber aus Evestorf

Engelke ist trotz winterlicher Schlechtwetterperiode und einer nicht unerheblichen Gesamtdachfläche von rund 600 Quadratmetern zuversichtlich: „Der Dachstuhl wird ja erhalten, der Zimmermann muss nur einige Stellen reparieren“, sagt er. Auf dem Spitzboden unter dem Dach erklärt Engelke, was seine Mitarbeiter unter anderem zu tun haben. „Die alten Ziegel kommen runter, dann den Feinschutt entsorgen, Unterspannbahnen als Witterungsschutz befestigen und neue Latten anbauen.“ Dann werde neu eingedeckt.

Engelke weiß auch, wie es weiter geht, wenn die Bauarbeiten für das neue Dach abgeschlossen sind. „Das Gebäude wird komplett entkernt, auch die Böden werden neu eingezogen“, sagt Engelke. Er findet die Umbaupläne sehr unterstützenswert. „So ein toller denkmalgeschützter Bau, massiv und detailverliebt verwinkelt, der Aufwand lohnt sich“, sagt Engelke.

Ohne Zweifel: Der Dorfverein scheut für den Umbau der Scheune keine Kosten und Mühen. Die 1893 errichtete Scheune soll zweigeschossig ausgebaut werden, barrierefrei mit Fahrstuhl. Schon Mitte 2018, so das Ziel, soll eröffnet werden. Erst kurz vor Weihnachten war der Kaufvertrag beim Notar unterschrieben worden. Vor etwa zwei Wochen hatte dann der Vorbesitzer Johann Warnecke bei der Übergabe des Förderbescheids offiziell die Schlüssel überreicht.

Dorftreff in Bredenbeck: Ein Millionenprojekt mit Multifunktionskonzept

Der Dorfgemeinschaftsverein Bredenbeck will mit dem Umbau der Mensing’schen Scheune ein 1,1 Millionen-Euro-Projekt umsetzen. Die Hälfte der Gesamtkosten wird mit Fördermitteln und Spenden finanziert. Die 1893 errichtete und denkmalgeschützte Scheune soll zweigeschossig ausgebaut werden, barrierefrei mit Fahrstuhl, Mehrzweckraum und Gastronomie.

Die Gemeinde mietet im Obergeschoss für kommunale Quartiersarbeit für 11 000 Euro pro Jahr eine Fläche von rund 112 Quadratmetern an. Dort entstehen zwei Büros und zwei flexibel nutzbare Räume samt Teeküche für Workshops, VHS-Angebote, Hausaufgabenhilfe oder Rentenberatung.

Mit rund 3100 Einwohnern und 20 Vereinen soll Bredenbeck als zweitgrößter Ortsteil Wennigsens wieder einen Dorftreffpunkt bekommen: Bredenbeck ist der einzige Ort ohne Räume für die Dorfgemeinschaft. Der Dorfverein ist seit seiner Gründung im August 2013 mit 236 Mitgliedern nun der zweitgrößte Verein hinter der Sportgemeinschaft.

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Fotostrecke Wennigsen: Der Umbau zum Gemeinschaftshaus beginnt

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