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Dickes Minus wegen Ruheforst

Holtensen Dickes Minus wegen Ruheforst

Immer mehr Leute lassen sich im Ruheforst in Bredenbeck statt auf dem herkömmlichen kirchlichen Friedhof in Holtensen bestatten. Wegen der fehlenden Einnahmen hat die Kirchengemeinde ein dickes Minus im Haushalt.

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Arbeitseinsatz: Mitglieder der Holtenser Kirchengemeinde verschönern ihren Friedhof.

Quelle: Jennifer Krebs

Wennigsen. Arbeitseinsatz auf dem Holtenser Friedhof: Fleißige Helfer aus dem Kirchenvorstand und der Kirchengemeinde haben im Bereich um die Stele einige Büsche gepflanzt und etliche Blumenzwiebeln gesetzt, die im Frühling Farbtupfer in den Rasen bringen sollen. Eine Trauerbuche wurde gespendet.

Die Kirchengemeinde muss dringend etwas tun. Immer mehr Leute lassen sich im Ruheforst in Bredenbeck statt auf dem herkömmlichen kirchlichen Friedhof in Holtensen bestatten. Wegen der fehlenden Einnahmen schiebt die Kirchengemeinde inzwischen ein dickes Minus in ihrem Friedhofshaushalt vor sich her. „Im Laufe der Jahre hat sich ein nicht unerheblicher Betrag aufgebaut“, sagt Kirchenvorstandsvorsitzender Alfred Staats.

In Zahlen: 2012 wurden 17 Verstorbene im Ruheforst bestattet, die sonst - gäbe es diese Alternative nicht - ein Grab auf dem Holtenser Friedhof hätten. Und das sind nur diejenigen, von denen die Kirchengemeinde Kenntnis hat, weil die Verstorbenen Mitglied der Kirche waren.

Staats sieht diese Entwicklung mit Sorge. Die Kirchengemeinde will gegensteuern. Die Friedhofsgebühren anzuheben, um die Einnahmen zu erhöhen, ist dabei keine Option.

Staats wirbt für den Holtenser Friedhof. Er sei auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut zu erreichen. Eine Bushaltestelle befindet sich direkt gegenüber. Die Hauptwege sind gepflastert und alle Wege gut begehbar. Erd- und Urnenbestattungen sind möglich.

Im Bereich um die Stele und an anderen Stellen befinden sich die Gräber, deren Pflege die Angehörigen nicht nehmen müssen. Auf die Nachfrage nach solchen neuen Bestattungsformen hat sich die Kirche schon vor Jahren eingestellt. An der Stele sind Schilder mit den Namen der Bestatteten angebracht. Die Grabstellen selbst sind nicht weiter gekennzeichnet.

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