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Die Fortschritte sind unverkennbar

Bredenbeck Die Fortschritte sind unverkennbar

Die CDU-Bundestagsabgeordnete Maria Flachsbarth hat sich mit Mitgliedern des Dorfgemeinschaftsvereins Bredenbeck getroffen. Thema war der Umbau der Mensing‘schen Scheune zum Bredenbecker Dorfgemeinschaftshaus.

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Staatssekretärin Maria Flachsbarth (CDU) und der Vorsitzende des Dorfgemeinschaftsvereins Thomas Behr enthüllen ein Schild, das die finanzielle Förderung des Projekts durch das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft dokumentiert.

Quelle: Mirko Haendel

Bredenbeck. Der Umbau der Mensing‘schen Scheune zum Bredenbecker Dorfgemeinschaftshaus (DGH) gestaltet sich aufwändiger als erhofft. Die Mitglieder des Dorfgemeinschaftsvereins Bredenbeck warten zudem weiter auf die Genehmigung des Bauantrags. „Wir wären gerne längst viel weiter“, gibt Thomas Behr zu.

Der Vorsitzende des Vereins empfing zusammen mit zahlreichen Vereinsmitgliedern die CDU-Bundestagsabgeordnete Maria Flachsbarth, am künftigen DGH. Die Staatssekretärin im Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft enthüllte gemeinsam mit Behr ein Schild, mit welchem die Förderzusage des Ministeriums vom Januar dieses Jahres über fast 100 000 Euro verkündet wird. 

Hauptursache für die Verzögerungen seien Probleme bei der Stellung des Bauantrags gewesen, erklärte Behr. „Doch wir sind dabei, unsere Hausaufgaben zu machen und guter Hoffnung, dass wir jetzt alle Forderungen erfüllt haben.“ Ziel sei es nun, das DGH spätestens im letzten Drittel 2018 zu eröffnen. Ursprünglich war die Eröffnung für den Sommer des kommenden Jahres geplant gewesen.

Trotz der Verzögerung beim Bauantrag sind die Vereinsmitglieder in den vergangenen Monaten sehr aktiv gewesen. Nachdem das Dach des großen Scheunengebäudes bereits im Januar erneuert wurde, haben ehrenamtliche Helfer einen Großteil der Zwischenböden und -wände in dem zweigeschossigen Gebäude entfernt. Sie schafften einen riesigen, mehrere Meter langen Futtertrog aus der Scheune. Sie haben schadhaftes Mauerwerk auf der Gebäudeseite in Richtung Wennigser Straße ausgebessert und das 124 Jahre alte Gebäude auf Mängel untersucht. „Die gute Nachricht: Die Fundamente sind in Ordnung“, erklärte Behr der Staatssekretärin. Allerdings sei der Boden unter der Scheune leicht schadstoffbelastet. „Dort wurde damals Schlacke verfüllt. Die muss jetzt weg, aber das wird nicht zum Problem“, versicherte Behr.

Flachsbarth zeigte sich von den Fortschritten begeistert: „Seit meinem Besuch im Januar hat sich wirklich viel getan. Ich bin beeindruckt von dem großartigen Engagement der Bredenbecker. Meiner Ansicht nach geht es hier gut voran.“

Sollte der Bauantrag in den nächsten Wochen positiv beschieden werden, will der Verein laut Behr die Arbeiten, die von Fachfirmen ausgeführt werden müssen, ausschreiben. Dazu gehörten unter anderem die Sanierung und Versetzung tragender Wände. Bis dahin werde der Verein weitere nicht tragende Wände entfernen, den alten Boden auf ein einheitliches Niveau bringen, damit anschließend die Grundleitungen verlegt werden können.

Von Mirko Haendel

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