Volltextsuche über das Angebot:

11 ° / 6 ° wolkig

Navigation:
Die Gartenstraße bleibt eine Baustelle

Wennigsen Die Gartenstraße bleibt eine Baustelle

Anwohner und Autofahrer brauchen weiterhin Geduld: Die Gartenstraße in Wennigsen ist schon seit sieben Monaten eine Baustelle – und wird es vorerst auch bleiben.

Voriger Artikel
Die Klosterkammer fördert die Klosterdamen
Nächster Artikel
Klosterbühne wagt sich an Ibsens "Nora"

Zu Fuß und mit dem Fahrrad kommt man durch. Autofahrer brauchen nach wie vor Geduld: Die Gartenstraße in Wennigsen, über die man auch den Bahnhof erreicht, wird wohl erst im März wieder freigegeben werden.

Quelle: Jennifer Krebs

Wennigsen. Eigentlich sollte die Anliegerstraße, über die man auch den Bahnhof erreicht, bis zum Ende des Jahres wieder freigegeben sein, doch daraus wird nichts. Weil die Versorgungsträger mit ihren Arbeiten zeitlich in Verzug sind, „wird es wohl März werden“, sagt Fachbereichsleiter Martin Waßermann.

Die Gemeinde lässt die Gartenstraße seit Mai komplett erneuern, dazu gehören sämtliche Versorgungsleitungen, die Gossen, die Gehwege und der Fahrbahnbelag. Immerhin: Zumindest die Anlieger können ihre Grundstücke mit dem Auto erreichen. Nicht so einfach haben es allerdings alle, die zu der Physiopraxis wollen. Den Parkplatz davor blockieren Material und Geräte, weil die Gartenstraße ohnehin nicht befahren werden darf. Patienten müssen ihre Autos in einer Seitenstraße abstellen und dann zu Fuß gehen. Vor allem alten Menschen oder Eltern mit Kinderwagen erschwert die Baustelle den Alltag.

„Leider behindert es den ganzen weiteren Ablauf, dass die Versorgungsträger nicht hinterherkommen“, sagt Waßermann. Erst wenn alle Versorgungsleitungen liegen, können die offenen Gräben wieder verfüllt werden. Und erst wenn das passiert ist, kann der Oberbau – der oberste Teil des Straßenaufbaus – erfolgen. Noch gab es keinen Schnee und Frost. Wie schnell es auf der Baustelle weitergeht, „ist aber natürlich abhängig von der Witterung“, sagt Waßermann. Und das Material muss lieferbar sein.

Wenn’s schlecht läuft, könnte es Anfang des Jahres Materialprobleme geben. Waßermann verweist auf eine Revision und auf mögliche Folgen. Seine Befürchtung: „Es könnte passieren, dass man bei den Asphaltmischwerken schlichtweg an kein Material mehr herankommt“, sagt der Leiter des Baufachbereichs.

Auch wenn's nun länger dauert: „Wir bleiben im Kostenrahmen“, sagt Waßermann. Die Verwaltung hat etwa 707.000 Euro für den Ausbau der Gartenstraße zwischen der Hauptstraße und der Hirtenstraße veranschlagt, inklusive der Regen- und Schmutzwasserkanäle. Die 26 Anlieger werden laut Straßenausbausatzung mit 75 Prozent an den Kosten beteiligt. Das heißt: Pro Grundstück werden 15 000 bis 20 000 Euro fällig.

Die Anwohner wollen das nicht akzeptieren. Aus ihrer Sicht ist die Gartenstraße eindeutig eine Durchfahrtsstraße, weil viele, die zum Bahnhof wollen, dort entlang führen. In diesem Fall würde der Anteil der Anlieger lediglich 50 Prozent der Baukosten betragen.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Nachrichten
doc6so9mwbae3n1kwrhk11q
VVV fordert Pflegekonzept

Fotostrecke Wennigsen: VVV fordert Pflegekonzept

Ihr Kontakt zur Redaktion

Jennifer Krebs:
Telefon: 05108 642 - 117
E-Mail: jennifer.krebs@haz.de