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Die Gemeinde Wennigsen ist gut versorgt

Wennigsen Die Gemeinde Wennigsen ist gut versorgt

Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Hannover bescheinigt der Gemeinde Wennigsen eine nahezu perfekte Versorgungsstruktur. Aus einem Gutachten geht hervor, dass der Handels- und Branchenmix der Kommune kaum Lücken aufweist. Trotz einiger Empfehlungen der Kammer sieht sich die Gemeinde in ihrem Kurs weitgehend bestätigt.

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Die Wennigser haben laut Studie eine perfekte Versorgungsstruktur.

Quelle: Archiv

Wennigsen. Die Zusammenfassung der 35-seitigen IHK-Studie kommt einem Ritterschlag für die kommunale Wirtschaftsförderung gleich: „Die Gemeinde Wennigsen erfüllt mit einem breiten Angebot in der Nahversorgung, mit ergänzenden Dienstleistungen in der Grundversorgung und einem vergleichsweise starken Fachhandelsangebot überzeugend ihre Aufgaben als Grundzentrum im Handelsbereich“, heißt es in der Expertise.

Die IHK kommt nach ihrer Untersuchung zu dem Schluss, dass als Folge der sehr guten Versorgung der Bevölkerung mit Waren des täglichen Lebens rein rechnerisch rund 86,1 Prozent der gesamten Kaufkraft in der Kommune bleiben - ein regionsweit überdurchschnittlich guter Wert.

Laut Studie befanden sich im Erhebungszeitraum insgesamt 61 Handelsbetriebe im Gemeindegebiet. Bei rund 14.000 Einwohnern stehen nach IHK-Angaben für jeden Wennigser Bürger rund 1,43 Quadratmeter Verkaufsfläche zur Verfügung - bundesweit über dem Durchschnitt.

Hervorgehoben werden in dem Gutachten zwei Handelspole im Wennigser Ortskern: Der Bereich rund um den neuen Edeka-Markt an der Hauptstraße sowie die benachbarten und gegenüberliegenden Supermärkte mit weiteren Läden an der Degerser Straße. In Wennigsen seien lediglich die Angebote für Möbel, Antiquitäten, Fotowaren, Uhren, Schmuck und Musikinstrumente „schlecht“. Die Versorgung mit gastronomischen Angeboten, Bildungsstätten, und Betreuungsangeboten wird dagegen nicht beanstandet.

Es gibt auch Empfehlungen der IHK. Vor allem rät die Kammer zu einer städtebaulichen und barrierefreien Umgestaltung des zentralen Einkaufsbereichs: der gesamten Hauptstraße. Eine weitere Anregungen ist die Einführung eines Bauernmarktes im Ortszentrum.

Die Gemeinde fühlt sich von der Studie bestätigt. „Wir haben alles richtig gemacht“, sagt der Wirtschaftsförderer Christian Mainka. Mit dem Handel nicht auf die grüne Wiese abzuwandern, sondern im Ort zu bleiben, halte die Kaufkraft. Es gelte aber, wie empfohlen, die verschiedenen Einkaufsbereiche entlang der Hauptstraße zu einem Gesamtkonzept zu verknüpfen. „Eigentümer, Politik und Verwaltung müssen aber auch ein weiteres gemeinsames Ziel umsetzen: Die Stärkung des Standorts Bredenbeck“, sagt Mainka.

Kammer prüft sechs Standorte

Die Industrie- und Handelskammer (IHK) hat in ihrer Studie insgesamt sechs sogenannte Grundzentren im erweiterten Wirtschaftsraum Hannover untersucht – im Hinblick auf ihre Grund- und Nahversorgung und ihre städtebaulichen Rahmenbedingungen. Mithilfe der jeweiligen Kommunen wurden Daten erhoben sowie Statistiken ausgewertet und auch die Standorte besichtigt. Grundzentren sind ebenso wie Mittelzentren (Barsinghausen) und Oberzentren (Hannover) mit ihren Aufgaben in Raumordnungsprogrammen ausgewiesen. Die gesamte Untersuchung ist im Internet auf hannover.ihk.de zu finden.

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