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Mit dem Abitur in das dritte Schuljahrzehnt

Wennigsen Mit dem Abitur in das dritte Schuljahrzehnt

Beeindruckende Entwicklung und spannende Zukunft: Die Sophie-Scholl-Gesamtschule hat mit rund 100 geladenen Ehrengästen ihr 20-jähriges Bestehen gefeiert. Den Festakt der KGS prägten Rückblicke und Ausblicke - vom szenischen Blick auf das Leben der Namensgeberin bis hin zum bevorstehenden ersten Abitur.

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Drei Pädagogen - eine Erfolgsgeschichte:  Die KGS-Leitererin Birgit Schlesinger (links) und ihre Vorgängererin Annette Harnitz sowie Uwe Riemer freuen sich beim Festakt anlässlich des 20-jährigen Bestehens über die gute Entwicklung der Schule.

Quelle: Ingo Rodriguez

Wennigsen. Den Blick zurück auf die Meilensteine der jungen Schulgeschichte wagten gleich mehrere Redner: Die Historie aus der Sicht der Lehrer, der Eltern, der Schuldezernentin und unter anderem auch aus der Sicht des Bürgermeisters Christoph Meineke.

Beeindruckende Entwicklung und spannende Zukunft: Die Sophie-Scholl-Gesamtschule hat mit rund 100 geladenen Ehrengästen ihr 20-jähriges Bestehen gefeiert. Den Festakt der KGS prägten Rückblicke und Ausblicke - vom szenischen Blick auf das Leben der Namensgeberin bis hin zum bevorstehenden ersten Abitur.

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Letzterer war es auch, der die immer wieder genannten Stationen kurz und bündig zusammenfasste. "Vor 20 Jahren Start mit rund 400 Schülern, dann den Schülerabfluss gestoppt,  zehn Jahren nach Einrichtung der KGS verdoppelte Schülerzahlen - und mit Einführung der Ganztagsschule stabile Schülerzahlen um die 800." Und heute setze die KGS mit mehr als 1000 Schülern ein dickes Ausrufezeichen unter den Bildungsstätten im Calenberger Land, sagte Meineke. Nicht ohne hervorzuheben, dass die Gemeinde in den vergangenen fünf Jahren rund vier Millionen Euro in die KGS investiert habe - und jetzt noch einmal weitere 2,75 Millionen. Das Geschenk der Gemeinde entstehe gerade hinter der Schule, sagte Meineke und verwies auf die Bauarbeiten für den wachsenden Neubau.

Die neue Schulleiterin Birgit Schlesinger hielt sich bewusst im Hintergrund. Sie übte bis zu ihrer Schlussrede vornehme Zurückhaltung. Sie sei schließlich "die Neue" und erst seit 20 Tagen im Amt. Es war ihr kommissarischer Vorgänger Bernhard Klingelhöfer, der als dienstältestes Mitglied der Schulleitung gewitzt durch das Programm führte. Ein Programm, in dem immer wieder auch die bevorstehenden ersten Abiturprüfungen im nächsten Jahr thematisiert wurden - für alle Redner ein weiterer und sehr umkämpfter Meilenstein in der Schulgeschichte.

Genau das war vor zehn Jahren auch die Umbenennung der KGS in Sophie-Scholl-Gesamtschule. Um den Stellenwert dieses Ereignisses hervorzuheben, gab es auch einen Rückblick auf das kurze Leben der 21-jährig von den Nazis hingerichteten Widerstandskämpferin. Den Blick zurück wagten die Schüler aus dem Kurs Darstellendes Spiel des 13. Jahrgangs - bewegend und bewusst beklemmend inszeniert.

Nur gut, dass es nach langem Applaus noch ein Geschenk und damit Grund zum Lachen gab. Der Unesco-Schul-Landeskoordinator Martin Kunz nahm die KGS nach zwei Jahren als Projektschule in das etablierte Netzwerk der Organisation auf - Urkunde inklusive.

Die Schulleiterin fasste sich in ihrem Schlusswort nach etwa zweieinhalb Stunden bewusst kurz. Ihre wichtigste Botschaft: Das Nahziel sei das erste Abitur. "Ich bin sicher, dass wir das gut meistern werden."

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