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Etwas Skepsis bleibt beim Thema Südlink

Calenberger Land Etwas Skepsis bleibt beim Thema Südlink

Die Kommunen aus dem Calenberger Land haben am Dienstagabend Details zur Planung der neuen Südlink-Stromtrasse erfahren. Im weiteren Verlauf des Verfahrens wollen sie eng zusammenarbeiten – und auch gemeinsame Veranstaltungen für die Bürger anbieten.

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Mögliches Baugebiet für die Starkstromtrasse Suedlink: Laut der Entwurfsplanung des Netzbetreibers Tennet ist einer von mehreren Vorschlägen, einen Erdkabel-Korridor westlich von Weetzen zwischen Ronnenberg und Gehrden in landwirtschaftlichen Feldern und in Richtung Norden zur Bundesstraße 65 zu führen.

Quelle: Tennet-Grafik

Calenberger Land. Die Einladung war sehr kurzfristig mit kaum einer Woche Vorlauf in den Rathäusern eingegangen. Dennoch waren alle vier Kommunen am Dienstagabend in Hildesheim mit den Fachbereichsleitern Tobias Fischer (Barsinghausen), Ulrike Schubert (Wennigsen), Holger Spohr (Gehrden) und Wolfgang Zehler (Ronnenberg) vertreten, als der Netzbetreiber Tennet und die Bundesnetzagentur die neue Trassenführung vorstellten.

Zwar sorgte die Tatsache, dass der Verlauf der Stromtrasse bereits am Vormittag über die Medien bekanntgeworden war, bei den Vetretern einiger Verwaltungen für Verstimmung. Doch letztlich war sich zumindest die Reisegruppe aus dem Calenberger Land in der positiven Beurteilung einig. „Das war erheblich transparenter und nachvollziehbarer als beim ersten Mal“, sagte Spohr mit Blick auf die Informationsveranstaltungen zur zunächst geplanten Freiland-Trasse vor Jahresfrist.

Im Gegensatz zum ersten Anlauf scheinen die Planer auch ihre Hausaufgaben gründlicher gemacht zu haben. „Auf Ronnenberger Gebiet orientiert sich der Trassenverlauf oft an der B217 oder den vorhandenen Freileitungen“, erklärte Zehler. Das sei ein deutlicher Fortschritt gegenüber der bisherigen Planung.

Ein bisschen Skepsis bleibt dennoch, ob eine durchgehende Verlegung der Trasse durch Erdkabel möglich sein wird. Probleme könnte beispielsweise die Unterquerung der Ihme bei Holtensen bereiten. Und im Raum Gehrden könnten mögliche archäologische Funde zu Konflikten führen.

Im weiteren Verlauf des Verfahrens, das mit der Inbetriebnahme 2025 enden soll, wollen die Kommunen eng zusammenarbeiten. Unter anderem könnte es wie schon im Frühjahr 2015 wieder gemeinsame Informationsveranstaltungen für die Bürger aus Gehrden, Ronnenberg und Wennigsen geben. Insgesamt 30 solcher Veranstaltungen sind laut Tennet zwischen Ende Oktober und Mitte November in der Region geplant.

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